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Eine grausame Bluttat ist geschehen, bei der fast eine ganze Familie ausgelöscht wurde. Die Eltern sind tot, die Tochter ist verschwunden. Nur der Sohn hat das Massaker überlebt und liegt seitdem im Koma. Kommissar Joona Linna leitet die Ermittlungen. In dem  Arzt Erik Maria Bark findet er Unterstützung in dem mysteriösen Fall:  Er hat die Fähigkeit, durch Hypnose in das Unterbewusstsein Bewusstloser einzudringen. Dadurch erhält er von dem Jungen Informationen, die auf einen Brief hinweisen und auf die Warnung, dass seine eigene Familie in Gefahr ist, wenn er weiter nachforscht.

„Der Hypnotiseur“ ist der erste Krimi des Ehepaars Alexandra Coelho Ahndoril und Alexaner Ahndoril, das unter dem Pseudonym Lars Kepler schreibt (s. auch Feuilletonscout v. 17.1.2012 ). Lasse Halllström („Gilbert Grape- Irgendwo in Iowa“, „Gotte Werk und Teufels Beitrag“) bringt den Stoff nun auf die Kinoleinwand.

Deutschlandradio Kultur bemängelt den streckenweise unlogischen und sprunghaften Handlung der Geschichte, lobt aber dennoch: „Die von Schwedens Erfolgsregisseur Lasse Hallström verfilmte Thriller-Vorlage […] hat alle Zutaten eines gnadenlosen Schwedenkrimis und ragt besonders durch die atmosphärische Dichte und schauspielerischen Leistungen über den Durchschnitt der inflationsartig auch im Fernsehen gezeigten Schwedenkrimis heraus.“

Die Frankfurter Rundschau online kritisiert: „Warum also nicht einen Film daraus machen? Einen, der sich sogar einigermaßen an die Buchvorlage hält? So mag es sich der Regisseur Lasse Hallström gedacht haben – und ist krachend gescheitert. Wie konnte das passieren? Antwort: Es war einfach zu viel. […] Mehrfacher Mord, übersinnliche Fähigkeiten, Arbeitsüberlastung am Rande des Burnouts, soziale Verwahrlosung, massive Eheprobleme, freilaufende Psychopathen, eine geglückte Kindesentführung, eine missglückte Adoption, Kritik am psychiatrischen System …“

Cinema online fasst zusammen: „Die Auf­lösung der Story zeichnet sich zwar verhältnismäßig frühzeitig ab, dennoch steigt die Spannungskurve stetig an, und vor allem die Figur des Hypnotiseurs gewinnt eine hochdramatische Charaktertiefe.“

 Filmplakat “Der Hypnotiseur”

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