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Marie ist jung, attraktiv und durchtrainiert – bis zu dem Tag, an dem sie, die mit Orka-Walen in einem Themenpark arbeitet, beide Beine verliert. Von heute auf morgen ist sie hilflos, mag von anderen nicht mehr angeschaut werden.

Ali ist arm, hat einen fünfjährigen Sohn, hält sich mit Boxkämpfen über Wasser und findet schließlich einen Job als Rausschmeißer.

Als sich die beiden zum ersten Mal begegnen, ist sie noch gesund und lässt ihn abblitzen. Nach ihrem Unfall, bei einem zweiten Treffen, reagiert er ohne Mitleid – und trotzdem entwickelt sich zwischen beiden so etwas wie eine Liebesbeziehung.

Deutschlandradio Kultur positiv: „So brutal wie diese Geschichte auch klingen mag: „De Rouille et D’os“ ist ein schöner Liebesfilm. […] Von einem extremen und radikalen Körperballett kann man angesichts dieses Films sprechen.“

Der Deutschlandfunk lobt: „“Der Geschmack von Rost und Knochen“ ist die Geschichte zweier Außenseiter, die einander Halt geben und eine Schicksalsgemeinschaft bilden. […]Liebesgeschichten hat das französische Kino schon viele erzählt, zu den schönsten, ungewöhnlichen und noch lange nachhallenden gehört ganz sicher auch „Der Geschmack von Rost und Knochen“.

Zeit online konstatiert: „Audiard zeigt seine Hauptdarsteller als Versehrte. Immer wieder sehen wir die Narben und die Stümpfe von Stéphanie. […] Audiard zeigt während der Boxkämpfe von Ali viel Blut. […] Selten wurde im Kino mit so brutaler Schönheit gezeigt, wie zwei Menschen das Lieben lernen.“

FAZ net kommentiert: „Beim Start in Frankreich wurde „Der Geschmack von Rost und Knochen“ mit dem Kassenerfolg „Ziemlich beste Freunde“ verglichen. Das ist auf den ersten Blick plausibel und auf den zweiten falsch. Bei Audiard geht es nicht um Versöhnung, weder im sozialen noch im sexuellen Sinn, sondern darum, das Gewicht des eigenen Daseins auszuhalten.“

Cinema online fasst zusammen: „Dieser Film ist wie ein Schlag in die Magengrube – und ein Stich ins Herz.“

Fimplakat “Der Geschmack von Rost und Knochen”

Kino zum Film: hier