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Neu im Kino: Horrorthriller „Green Room“Es war keine gute Idee der Punkband „The Ain’t Rights“ in einer abgelegenen Kneipe im tiefsten Oregon vor Neonazis eine Coverversion von „“Nazi Punks Fuck off“ zu singen. Dann passiert auch noch ein Mord. Und während die Punker Backstage eingesperrt sind, formieren sich draußen die Gegner samt Kampfhunden und Anführer Darby (Patrick Stewart), dem Kneipenchef, der nicht zum ersten Mal Leichen im angrenzenden Wald verschwinden ließ.

Welt online führt aus: „Ob Jeremy Saulnier, der Regisseur, bei seinen Gleichnissen nur an die Neonazis aus den frühen 90ern gedacht hat, die sich angezogen und frisiert hatten wie Skinheads, weil das alle Rechten damals machten, oder ob er sogar an den Bomberjackenschick des NSU in Deutschland dachte – es ist auch ein Film von und für heute. Sie sind unter uns. Der Schoß ist fruchtbar noch. Die Zombies kommen immer wieder.“

Süddeutsche online hält fest: „Eine solche Beschränkung in Raum und Material ist nicht populär im gegenwärtigen Actionkino, da geht selten jemand mit fast leeren Händen in einen Furcht einflößenden Kampf. Aber genau deswegen nimmt man an „Green Room“ mehr Anteil als an pompöseren Filmen. Man mag diese Menschen.“

Cinema online: „Splitternde Knochen, weggeschossene Gesichter, klaffende Wunden: Saulnier lässt nichts aus, um die Drastik in kaum erträgliche Höhen zu steigern. Der Horror ist peinigend realistisch, und in den Schrecken mischt sich teils absurd-bitterer Humor.“

 

 

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