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Eigentlich wollte Isabelle, Stationsleiterin in einem Altersheim, nur einer Freundin nach Stromboli nachreisen und eine Woche Urlaub machen. Doch als am Flughafen der freundliche, ältere Herr, der ihre Koffer die Treppe hinaufträgt, plötzlich tot zusammenbricht, ändert sich schlagartig alles: Isabelle verreist nicht, kehrt zurück, fühlt sich dem Mann verpflichtet, den sie gar nicht kannte, aber kennenlernen möchte. Und gerade, als sie feststellt, dass sie am Flughafen versehentlich eine Mappe mit dem Handy des Verstorbenen mitgenommen hat, beginnt letzteres zu klingeln…

Franz Hohler liest heute in der Buchhandlung Wälischmiller in Markdorf aus „Gleis vier“.
Alle Lesungen: hier

Radio Bremen online lobt: „Familiendrama, Krimi, Schweizer Heimatroman – all dies verbindet Franz Hohler in dieser Geschichte […] Ein weibliches Trio auf Spurensuche – ein ausgefallener und deswegen besonders spannender Plot, von Franz Hohler in der ihm eigenen Mischung aus düsterem Realismus und märchenhafter Phantasie erzählt. Er versteht es, die Handlung mal schwyzerisch zu verlangsamen, um sie dann überraschend wieder in Fahrt zu bringen.“

Die Berliner Zeitung online ebenso: „Hohler, der auch als Kabarettist bekannt ist und sich selber als „literarischen Allgemeinpraktiker“ bezeichnet, hält seinen Roman in subtiler Balance zwischen krimihaftem Kitzel, hintersinnigem Humor und wohldosierten Attacken gegen Engstirnigkeit, Opportunismus und Heimtücke.“

NDR online positiv: „Mit diesen Gegensätzen spielt Hohler meisterlich und erzählt auf raffiniert-einfache Weise eine unglaubliche Geschichte, die doch jedem passieren könnte. Gespannt, aber auch amüsiert kommt man von diesem „Gleis 4““ erst wieder runter, wenn es an sein durchaus überraschendes Ende gelangt ist.“

Franz Hohler:
Gleis 4.
Luchterhand Verlag, München 2013

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