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Von Ludwig van Beethoven (1770 – 1827), dem Bonner, der in Wien seine Heimat fand, weiß man in der Regel, dass er am Ende seines Lebens taub war. Und natürlich kennt man die Neunte Symphonie, die Ode „An die Freude“, die sich Europa zur Hymne gemacht hat.

Jan Caeyers, belgischer Musikwissenschaftler und Dirigent, legt nun eine Biographie vor, in der Leben und künstlerisches Schaffen des Komponisten nicht zwei parallele Stränge, sondern eng miteinander verknüpft sind. Beethovens aufreibendes, wildes, unruhiges Leben und seine Sehnsucht nach Wärme und Liebe finden in dieser Biographie ebenso ihren Platz wie die Beschreibung seines zügellosen Schaffens.

FAZ net positiv: „Gerade dadurch aber, dass er sich heraushält, die Monumentalquadratur des Ludwig-Kreises erst gar nicht versucht, entwickelt „Beethoven. Der einsame Revolutionär“ eine wundersame Wirkung der attraktiven, distanziert neugierigen Nüchternheit.“

Die ZEIT (16/2012) ebenso: „[…] es ist das Verdienst des neuen Beethoven-Buches des belgischen Musikprofessor Jan Caeyers, dass wir über das mühsame, labile, aufreibende, mitunter krawallige Leben des Komponisten formidabel informiert werden.“

BR Klassik resümiert: „Lebendig und detailgetreu zeichnet Caeyers Beethoven als liebenswerten, aber verschrobenen Sonderling.“

Buchcover Caeyers “Beethoven”

Jan Caeyers:
Beethoven. Der einsame Revolutionär.
C.H. Beck im Februar 2012
832 Seiten (mit Notenbeispielen und Abbildungen)

bei amazon mit Blick ins Buch