Biografie

Jeden Tag ein Kunstwerk kaufen! Ein Moment mit … Annette Seemann, Schriftstellerin und Autorin des neuen Buches über Peggy Guggenheim

    In Frankfurt geboren, in Weimar zu Hause … Das gilt nicht nur für den Dichter des West-östlichen Divans, sondern auch für Annette Seemann, Autorin der neuen Biographie von Peggy Guggenheim, welche am heutigen Tage im Berliner Verlag ebersbach und simon erscheint. Heute Abend liest die Schriftstellerin in Weimar bei den LesArten, am 15.… Weiterlesen »Jeden Tag ein Kunstwerk kaufen! Ein Moment mit … Annette Seemann, Schriftstellerin und Autorin des neuen Buches über Peggy Guggenheim
Tristan und Isolde – sprachlos. Ein Moment mit … Ulrich Drüner, Autor der neuen Biographie von Richard Wagner

Tristan und Isolde – sprachlos. Ein Moment mit … Ulrich Drüner, Autor der neuen Biographie von Richard Wagner

Kein anderer Komponist hat Autoren zum Schreiben provoziert wie Richard Wagner. So überschaut kaum einer die Flut der Wagner-Literatur. Die neue Biographie von Ulrich Drüner kann man jedoch in jedem Fall zu den Meisterwerken der Gattung rechnen. Stephan Reimertz trifft den Musiker, Musikwissenschaftler und -antiquar Ulrich Drüner Der 1943 im elsässischen Thann geborene Ulrich Drüner… Weiterlesen »Tristan und Isolde – sprachlos. Ein Moment mit … Ulrich Drüner, Autor der neuen Biographie von Richard Wagner
„Maria Theresia“. Biographie von Barbara Stollberg-Rilinger

„Maria Theresia“. Biographie von Barbara Stollberg-Rilinger

  Sie nahm ihr Amt sehr ernst. Maria Theresia, Erzherzogin von Österreich und Königin von Ungarn und Böhmen, die nach der Kaiserkrönung ihres Mannes Franz Stephan selbst auch Kaiserin genannt wurde, es de facto aber nie war. Vor 300 Jahren wurde sie geboren Barbara Stollber-Rilinger gewann mit ihrer in diesen Tagen erscheinenden Biographie über die… Weiterlesen »„Maria Theresia“. Biographie von Barbara Stollberg-Rilinger
Audrey Hepburn privat: Luca Dotti „Zuhause bei Audrey“

Audrey Hepburn privat: Luca Dotti „Zuhause bei Audrey“

Rezension von Barbara Hoppe

Audrey Hepburn privat: Luca Dotti „Zuhause bei Audrey“

Luca Dotti “Zuhause bei Audrey”/DuMont Verlag

Luca Dotti lädt uns ein an den Esstisch seiner berühmten Mutter Audrey Hepburn. Herausgekommen ist ein sehr persönliches Buch über die berühmte Schauspielerin. Ein Sohn erzählt von seiner Mama und gewährt Einblick in ganz persönliche Momente eines Superstars, der keiner sein wollte.

Für die einen war sie eine der besten Schauspielerinnen und begehrtesten Frauen der Welt, für den kleinen Luca Dotti war seine Mutter die Frau, die die beste Tomatensoße machte. Audrey Hepburn war ein Familienmensch und sie liebte Essen. 1929 in Belgien geboren, erlebte sie die harten, angsterfüllten Kriegsjahre und die Besatzung der Deutschen. Nach Kriegsende musste sie ihren Traum, Tänzerin zu werden, begraben. Der Trainingsrückstand durch Hunger und Krieg war nicht mehr aufzuholen, sodass an Tanz nicht mehr zu denken war. Sie warf sich in die Karriere als Schauspielerin, doch nach der zweiten Eheschließung mit dem italienischen Psychiater Andrea Dotti zog sie sich zurück, um ganz für die Familie da zu sein. Es sind vor allem diese Jahre des Familienalbums, die Luca Dotti in seiner „Küchentisch-Biographie“ aufschlägt. Er erinnert sich an die Lieblingsgerichte seiner Mutter, und verknüpft sie Weiterlesen »Audrey Hepburn privat: Luca Dotti „Zuhause bei Audrey“

Literatur: Arne Molfenter und Rüdiger Strempel „"Über die Weiße Linie - Eine wahre Geschichte aus dem Vatikan"

Literatur: Arne Molfenter und Rüdiger Strempel „”Über die Weiße Linie – Eine wahre Geschichte aus dem Vatikan”

Literatur: Arne Molfenter und Rüdiger Strempel „"Über die Weiße Linie - Eine wahre Geschichte aus dem Vatikan"Oskar Schindler, Hans und Sophie Scholl (schon etwas weniger ihr Freund Christoph Probst), Georg Elser – sie alle haben es geschafft, ins kollektive Gedächtnis einzugehen und auf ewig mit mutigem Widerstand gegen die Nationalsozialisten in Erinnerung zu bleiben.

Doch wer war Hugh O’Flaherty? Ein irischer Priester, der 1922 im Alter von 24 Jahren in den diplomatischen Dienst des Vatikans tritt, nach diversen Auslandsstationen nach Rom zurückkehrt und dort während der Mussolini-Zeit Karriere macht. Als Italien 1943 kapituliert und Hitler-Deutschland den Krieg erklärt, kommen zwar rund 50.000 alliierte Kriegsgefangene frei, doch werden diese nun von den Deutschen verfolgt. Deutsche, die immer noch Rom besetzt halten und dort das Leben von Kriegsgegnern und Juden bedrohen.Weiterlesen »Literatur: Arne Molfenter und Rüdiger Strempel „”Über die Weiße Linie – Eine wahre Geschichte aus dem Vatikan”

Biographie zum 200. Todesjahr von Matthias Claudius

Biographie zum 200. Todesjahr von Matthias ClaudiusWer kennt nicht “Der Mond ist aufgegangen”?
Matthias Claudius (1740 – 1815) war sowohl in verwaltenden Tätigkeiten, die ihm ein Einkommen brachten, als auch in der Literatur und dem Journalismus zu Hause, wobei letzteren seine Leidenschaft gehörte. In Holstein als Sohn eines Pastors geboren und über die Mutter mit Johannes Brahms und Theodor Storm verwandt, begann Matthias Claudius zunächst Theologie zu studieren und wechselte dann zu den Rechts- und Verwaltungswissenschaften. Als Sekretär des Grafen Ulrich Adolph von Holstein kam er nach Kopenhagen, wo er Friedrich Gottlieb Klopstock kennenlernte, was Matthias Claudius literarisch maßgeblich prägte. Zurück in Deutschland,Weiterlesen »Biographie zum 200. Todesjahr von Matthias Claudius

Musik: Marianne Faithfull „Give my Love to London“. Feuilletonscout gratuliert gleich aus zwei Anlässen

Als Marianne Faithfulls Karriere begann, war sie 18 Jahre alt und landete mit dem von Mick Jagger und Keith Richards komponierten Lied „As tears go by“ einen Hit.

 

Das war vor 50 Jahren, und nach diesem Jahr 1964 und einigen erfolgreichen Singles machte Marianne Faithfull vor allem Schlagzeilen wegen ihrer Beziehung zu Mick Jagger, einigen gescheiterten Ehen undWeiterlesen »Musik: Marianne Faithfull „Give my Love to London“. Feuilletonscout gratuliert gleich aus zwei Anlässen

Literatur: Volker Reinhardt „de Sade: oder die Vermessung des Bösen“

Literatur: Volker Reinhardt „de Sade: oder die Vermessung des Bösen“

Literatur: Volker Reinhardt „de Sade: oder die Vermessung des Bösen“Er gab dem Sadismus seinen Namen: Der Marquis de Sade. Durch Heirat reich geworden, lebt er hemmungslos und weit über dem hinaus, was im späten 18. Jahrhundert einem adeligen Libertin zugestanden wurde. Orgien, Gruppensex, zu dem er Frauen gezwungen haben soll, Folter, gotteslästerliche Handlungen finden sich in den Aufzeichnungen des damaligen Pariser Inspektors Louis Marais, der de Sade mehrfacht verhaftete. Nach mehreren Fluchtversuchen landete der Marquis schließlich 1777 im Gefängnis. Hier entstanden viele seine Werke, darunter „Die 120 Tage von Sodom“ und „Die unglücklichen Schicksale der Tugend“. Richtig verlassen sollte er das Gefängnis nie mehr. Nach der Revolution r für einige Jahre in Freiheit, kam er erneut hinter Gittern, wo er dem Todesurteil nur durch den Sturz Robespierres entkam. Er starb 1814 im Alter von 74 Jahren.Weiterlesen »Literatur: Volker Reinhardt „de Sade: oder die Vermessung des Bösen“

Jann Markus Witt „Die Bounty war sein Schicksal“.

Literatur: Jann Markus Witt „Die Bounty war sein Schicksal“

Mit seiner Mannschaft, den einfachen Matrosen, konnte er gut. Er achtete darauf, dass sie genug zu essen bekamen und nicht an Skorbut erkrankten. Aber die Offiziere mochten ihn und seinen energischen Führungsstil nicht: William Bligh (1754-1817), legendärer Kapitän der „Bounty“. Bereits mit 15 Jahren begann er, zur See zu fahren, sechs Jahre später reiste Blight… Weiterlesen »Literatur: Jann Markus Witt „Die Bounty war sein Schicksal“

Literatur: Marie Jalowicz Simon: “Untergetaucht. Eine junge Frau überlebt in Berlin 1940-1945”

Sie will leben, 1942 als Jüdin in Berlin. Als die Gestapo schon im Zimmer steht, rennt Marie Jalowicz Simone einfach weg und taucht unter. Fortan lebt sie von Versteck zu Versteck, ist angewiesen auf die Hilfe mutiger Menschen. Die Scheinehe mit einem Chinesen mit dem Ziel, nach Bulgarien oder Palästina zu fliehen, misslingt. Schließlich lebt… Weiterlesen »Literatur: Marie Jalowicz Simon: “Untergetaucht. Eine junge Frau überlebt in Berlin 1940-1945”
Literatur: Johannes Fried „Karl der Große“

Literatur: Johannes Fried „Karl der Große“

Nachdem bereits die ersten Bücher und Ausstellungen zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren die Kulturszene füllen, rückt nun ein zweites, sehr viel weiter entferntes historisches Ereignis in den Vordergrund: der 1200. Todestag von Karl dem Großen. Am 28. Januar 814 starb der Herrscher des Fränkischen Reichs in Aachen. Viele Kriege führte Karl, der… Weiterlesen »Literatur: Johannes Fried „Karl der Große“

Literatur: Marie-Francoise Peteuil “Helen Hessel. Die Frau, die Jules und Jim liebte. Eine Biographie.”

„Empört euch!“ rief ihr Sohn Stéphane über neunzigjährig den Menschen zu, ihr Mann, Franz, spazierte in den zwanziger Jahren durch Berlin und hielt seine Eindrücke im gleichnamigen Werk fest, ihr Liebhaber, Henri-Pierre Roché, war der beste Freund ihres Mannes und schrieb den Roman „Jules et Jim“. Und sie selbst wurde von François Truffaut im gleichnamigen… Weiterlesen »Literatur: Marie-Francoise Peteuil “Helen Hessel. Die Frau, die Jules und Jim liebte. Eine Biographie.”

Literatur: Klaus-Rüdiger Mai „Die Bachs: Eine deutsche Familie“

Johann Sebastian Bach ist bekannt, seine Söhne Carl Philipp Emanuel und Johann Christian Bach auch noch, aber wer weiß schon, dass die Familie rund 300 Jahre in weiten Verästelungen europäische  Musikgeschichte prägte? Im 16. Jahrhundert kam der erste Bach in Folge der Religionswirren über Ungarn nach Thüringen und legte damit den Grundstein für rund 30… Weiterlesen »Literatur: Klaus-Rüdiger Mai „Die Bachs: Eine deutsche Familie“