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„Heidelberger Frühling“. Das Klassik-Festival feiert seinen 20. Geburtstag.Es ist Frühling in Heidelberg. Und das noch bis Ende April. Denn das internationale Musikfestival Heidelberger Frühling lädt zum 20. Mal ein, klassische Musik in der traditionsreichen Stadt zu erleben. 87 Konzerte von Jazz bis Kammermusik, 19 Kurse und Workshops, 15 Gesprächsrunden, Vorträge, Lesungen sowie Symposium, Künstlergespräche und Tagung plus 15 Konzerte im Rahmen des Streichquartettfestivals – der Heidelberger Frühling hat seinen festen Platz in der Festivallandschaft gefunden. Knapp 40.000 Besucher und Künstler wie Thomas Hampson, Igor Levit, Jörg Widmann, Matthias Pintscher, Thomas Quasthoff und Andreas Scholl, die immer wieder gern kommen, sprechen für sich.

Einen Schwerpunkt legt die Konzertreihe auf das Lied. Die Stadt, in der Lieder immer eine besondere Rolle spielten, sieht sich als Bewahrerin, aber auch Botschafterin dieser Gattung. Achim von Arnim und Clemens Brentano schufen hier die Volksliedsammlung „Des Knaben Wunderhorn“. Und Robert Schumann entschied an seinem 20. Geburtstag am 8. Juni 1830, die Jurisprudenz hinter sich zu lassen und als freischaffender Musiker zu leben. Diesem denkwürdigen Ereignis widmet sich die multimediale Konzerterzählung „Szenen der Frühe“ (13. und 14. April). Drei Tage mit Konzerten und Vorträgen hingegen beschäftigen sich intensiv mit dem Thema „Kammermusik“. Klavierrecitals und die Music Conference, die jedes Jahr auf Neue die Bedingungen des Musiklebens hinterfragt, runden das Programm ab.

Die NZZ lobt: „[…] ein spannendes und innovatives internationales Musikfestival, das trotz einem vergleichsweise niedrigen Budget mit Darbietungen auf höchstem Niveau und mit Musikern von Weltruf aufwartet“

Das gesamte Programm: hier

 

 

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