Ein paar Gedanken von Martin Luther (1483 – 1546) zum Reformationstag

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Lucas Cranach d. Ä.: Martin Luther (Veste Coburg

Lucas Cranach d. Ä.: Martin Luther (Veste Coburg)

Ich lebe, weiß nicht, wie lang.
Ich sterbe, weiß nicht wann,
Ich fahre, weiß nicht wohin,
Mich wundert, daß ich noch fröhlich bin

Luthers Kommentar dazu:
Der Christ kann diesen Reim getrost umkehren und also sagen:

Ich lebe, und weiß wohl wie lange,
Ich sterbe, und weiß wohl, wie und wanne;
Ich fahr, und weiß, Gottlob! wohin,
mich wundert , daß ich noch traurig bin.

1 Gedanke zu „Ein paar Gedanken von Martin Luther (1483 – 1546) zum Reformationstag“

  1. Rainer Kirmse , Altenburg

    Ein kleines Gedicht über den Reformator:

    MARTIN LUTHER

    In Eisleben kam der Mann zur Welt,
    Der Roms Papstkirche in Frage stellt.
    In Thüringen erwarb er sein Wissen,
    Es wurde ihm nicht zum Ruhekissen.

    Wittenberg ist der Name der Stadt,
    Von der aus er die Welt verändert hat.
    Luther war dieser unbeugsame Mann,
    Mit dem ein neues Zeitalter begann.

    Die Heilige Schrift prägte sein Weltbild,
    Die Bibel war ihm Schwert und Schild.
    Aus dem Evangelium nahm er die Kraft,
    Es war ihm Weg zu Gott und Lebenssaft.

    Die legendären Fünfundneunzig Thesen
    Sind für die Menschen Weckruf gewesen.
    Weg von Heiligenkult und Ablasshandel,
    Forderte er den kirchlichen Wandel.

    Weder Päpstliche Bulle noch Reichsacht
    Haben Luther vom Wege abgebracht.
    Vor Fünfhundert Jahren publik gemacht,
    Ist mit den Ideen ein neuer Geist erwacht.

    Rainer Kirmse , Altenburg

    Herzliche Grüße aus Thüringen

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