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Beide sind sie in Hamburg geboren und beide verließen die Stadt Ende der dreißiger Jahre: Eva Hesse (1936 – 1970) und Gertrud Goldschmidt (1912 – 1994), genannt Gego. Erstere kam mit ihren Eltern nach New York, die zweite landete nach dem Ende ihres Architekturstudiums in Venezuela, wo sie bis zu ihrem Tod blieb.

Die Künstlerinnen gelten als Pionierinnen der Rauminstallation. Sie experimentierten mit Materialien und suchten nach neuen Formen, Raum zu nutzen. Die Schau zeigt rund 170 Werke in verschiedenen Medien: Zeichnungen, Collagen, Malerei, Installation und Skulptur und möchte beide Künstlerinnen – verteilt über zwei Stockwerke – miteinander in den Dialog treten lassen.

GEGO_Eva Hesse_Hamburger Kunsthalle

GEGO. Line as Object
2. Obergeschoss

EVA HESSE. One More than One
3. Obergeschoss

Ausstellung noch bis zum 2. März 2014

Deutschlandradio Kultur über Eva Hesse: „Bei allen künstlerischen und kunsttheoretischen Überlegungen, die sie getrieben haben mögen, wirken viele ihrer transparenten, filigranen Arbeiten, als ginge es hier auch um elementar-menschliche Empfindungen: Um das Beharren auf individuellen Eigenheiten in der Gruppe, um Verletzlichkeit und Vergänglichkeit.“