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„Der Garten von Hermann Hesse“ . Ein Lese- und Gartenbuch von Eva EberweinEr erhielt den Nobelpreis für Literatur und den Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste: Die Werke Hermann Hesses begeistern bis heute und wohl jeder kennt die Phasen, in denen er nur noch Hesse gelesen hat.

Doch der Schriftsteller war auch ein großer Naturliebhaber, dessen starker Bezug zu Blumen und zur Natur wesentliche Inspirationsquelle für seine Werke war.  Lange vor den heutigen romantischen Vorstellungen unserer Großstädter über das „Leben auf dem Lande“ samt den passenden Magazinen, verwirklichte der Künstler seinen Traum von der Selbstversorgung auf seinem Anwesen am Bodensee. Auch, um ein Zeichen zu setzen gegen Industrialisierung und Entfremdung.  Der Garten in Gaienhofen war der einzige, den Hesse nach seinen Vorstellungen anlegte. Freilich hielt es der Schriftsteller nur fünf Jahre dort aus, bevor es ihn wieder in die weite Welt zog. 1912 verkaufte er das Anwesen an die Gärtnerin Clara Auffmann.

Eva Eberwein, Diplom-Biologin, rettete 2003, als Haus und Grundstück überbaut werden sollten, das Anwesen vor dem Abriss und stellte geduldig den ursprünglichen Zustand des schönen Ortes wieder her, der dadurch zu neuem Leben erwachte – denn Eva Eberwein wohnt nicht nur selbst dort, sondern führt auch Besucher durch das Anwesen. (Informationen hier)

Mit Bildern des Fotografen Ferdinand Graf von Luckner stellt Eva Eberwein den Garten Hermann Hesses und seine Geschichte in ihrem Buch vor.

faz.net hält fest: „Eberwein schildert darin schön und anschaulich, wie sie sich dem ursprünglichen Dichter-Garten mit genauer Beobachtungsgabe, historischer Kenntnis, Studium von Hesses Texten und viel Einfühlungsvermögen angenähert und ihm so zu neuer Blüte verholfen hat.“

Süddeutsche online fasst zusammen: „Ein persönliches, nachdenkliches, dem man immer wieder anmerkt, dass da jemand mit profunden Botanikkenntnissen schreibt.“

Der Südkurier ist begeistert: „Mit dem Buch „Der Garten von Hermann Hesse […]  ist der Autorin Eva Ebenwein ein opulentes Garten- und Lesebuch gelungen. In abwechslungsreich aufbereiteten Kapiteln schildert die Autorin […] mit einfühlsamer Genauigkeit, sachkundig und detailgenau die wechselvolle Geschichte des Gartens beim Haus von Hermann Hesse […].“

Der WDR lobt: „Eine Krefelderin rettet 2003 den Garten von Hermann Hesse in Gaienhofen am Bodensee. Jetzt ist ihr Buch dazu erschienen, das sich wie eine spannende Spurensuche liest.“

Die Autorin spricht am Freitag, dem 10. Februar in Rathenow 8 (Stein40 Ladengalerie, Steinstr. 40) über ihr Buch.

Eva Eberwein
Der Garten von Hermann Hesse
Mit Fotos von Ferdinand Graf von Luckner
DVA Bildband, München 2016
„Der Garten von Hermann Hesse: Von der Wiederentdeckung einer verlorenen Welt“ bei amazon

 

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„Der Garten von Hermann Hesse“ . Ein Lese- und Gartenbuch von Eva Eberwein, 5.0 out of 5 based on 1 rating