Die Nibelungen – wie es wirklich war

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Wohin in der Adventszeit mit Kindern in München? (2) – In der Münchner Residenz können Sie Ihren Kindern zeigen, wie es bei Siegfried und Kriemhild wirklich zuging. Im Königsbau wurde alles neu hergerichtet. Selbst Hagen mit seinen roten Haaren erstrahlt in neuem Glanz. Von Stephan Reimertz.

Die Nibelungen im Palazzo Pitti – in München ist nichts unmöglich. Noch Friedrich der Große wollte das Nibelungenlied nicht einmal in seiner Bibliothek dulden und fand für die Sage von Siegfried und Kriemhild sehr wenig schmeichelhafte Umschreibungen. Doch drei Generationen später war die Geschichte zum Nationalepos avanciert. Ludwig I. von Bayern beauftragte den Maler Julius Schnorr von Carolsfeld mit einer Reihe von Fresken in seiner dem Palazzo Pitti nachempfundenen Residenz in München. In sechs Sälen des königlichen Schlosses können Sie Ihren Kindern zeigen, wie es wirklich zwischen Siegfried, Kriemhild, Gunther und Hagen zuging. Auch der Untergang des Nibelungenvolkes wird nicht ausgespart. Besonders beeindruckt die Darstellung von Siegfrieds Tod. Muskelbepackt, mit rotem Haar und Bart schwingt Hagen den Speer in Siegfrieds Rücken. Neben der Trilogie von Friedrich Hebbel und dem Opernzyklus von Richard Wagner sollte Schnorrs Bilderfolge die bedeutendste Vergegenwärtigung des Nibelungen-Mythos im neunzehnten Jahrhundert werden. Gehen Sie ruhig mit Ihren lieben Kleinen in den neugeordneten und aufgefrischten Königsbau!

 

Nibelungensäle, Saal des Verrats / Foto © Bayerische Schlösserverwaltung

 

Residenz München
Residenzstraße 1
80333 München

Öffnungszeiten:
April-20. Oktober: täglich 9-18 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr)
21. Oktober-März: täglich 10-17 Uhr (letzter Einlass 16 Uhr)
geschlossen am 1. Januar, Faschingsdienstag, 24., 25. und 31. Dezember

Verschiedene Eintrittspreise

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