GD Star Rating
loading...

 

„Die Erfindung der Pressefotografie“. Ausstellung in BerlinGerade erst hat sich Kai Diekmann, einst langjähriger Chefredakteur der BILD-Zeitung, mit der Ausstellung „Foto. Kunst. Boulevard“ ein Denkmal gesetzt. Nun zieht das Deutsche Historische Museum nach und präsentiert die Anfänge der Pressefotografie. In ihrer aktuellen Ausstellung geht die Schau zu den Ursprüngen zurück: 1890 begannen die Zeitungsmacher, das Foto als Medium zu entdecken. Der Fotojournalismus war geboren. Mit der BIZ, der Berliner Illustrierten Zeitung, erreichten die Bilder eine breite Leserschaft. Das von 1894 bis 1945 erschienene Blatt hatte streckenweise eine Auflage von zwei Millionen und war die erfolgreichste deutsche Publikumszeitschrift. Die Schau, die Fotos aus den Beständen von ullstein.bild zeigt, konzentriert sich auf analoge Fotografien, stellt sie in ihrem redaktionellen Kontext dar und geht auch auf die Anfänge der Bildbearbeitung ein.

Deutschlandfunk Kultur lobt: „Eine lohnende Ausstellung. Noch dazu in originellem Design: Die Bilder hängen an einer Endlos-Papierrolle wie in einer Rotationsmaschine, alle Texte sind auf Zeitungspapier gedruckt, in der Mitte aufgetürmte Zeitungsstapel, an denen die Geschichte der Zeitung und des Ullstein-Verlags dargestellt wird.“

Die Berliner Zeitung fasst zusammen: „Und so ist diese Schau auch ein Rückblick in eine Ära, in der Reiche wie Arme, Entscheidungsträger ebenso wie der Mann – oder die Frau – auf der Straße noch begierlich nach der Presse griffen, hungrig nach dem Neuesten, im Weltbedeutenden, wie im Kleinklein-Alltäglichen, nach großer Politik wie nach Klatsch und Tratsch.“

Die Erfindung der Pressefotografie
Ausstellung bis zum 31. Oktober 2017

Deutsches Historisches Museum
Unter den Linden 2
10117 Berlin

Öffnungszeiten:
täglich 10-18 Uhr

8 Euro/4 Euro

 

 

 

Bei Verwendung des Textes bitte Quelle angeben bzw. verlinken.