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Zwei Jahre lang war das Berggruen Museum in Berlin gleich gegenüber dem Charlottenburger Schloss geschlossen: Es wurde gewerkelt und gezimmert, vergrößert und angebaut. Nun ist es fertig und wiederöffnet: Das Picasso-Museum mit der Meisterwerken aus dem Besitz von Heinz Berggruen, der, hochbetagt 2007 gestorben, vorher noch seine umfangreiche Sammlung  für 253 Millionen Euro dem Staat verkaufte. Seitdem zieren die Wände im Stülerbau 167 Bilder von Picasso, Klee, Matisse, Cézanne und Giacometti. Und bis zum Tod des großen Sammlers war ein Besuch des Hauses auch immer mit der Möglichkeit verbunden, Berggruen selbst zu begegnen und ihn von seinem Leben und der Kunst erzählen zu hören.

Im grundrenovierten Museum mit gläsernem Anbau sind nun alle 90 Werke Picassos chronologisch und mit viel Platz zu besichtigen, während die anderen Bilder im neuen Trakt, dem Kommandantenhaus, untergebracht sind.

Die ZEIT (12/2013) bedauert: „Das neue Berggruen Museum in Berlin begeistert mehr denn je mit Picasso – doch der Charme ist dahin.“

Die Märkische Allgemeine online ähnlich: „Mit der Einrichtung eines Picasso-Museums in Berlin ist ein Coup gelungen. Allerdings gibt es auch Verlierer. Sie heißen Klee und Matisse. Auch diese haben mehr Raum als zuvor. Allerdings wirken der deutsche Aquarellist und der verspielte Franzose wie Picassos arme Brüder, die sich das Hinterhaus teilen müssen.“

Beitrag bei tagessschau.de: hier

Beitrag im RBB Ländermagazin: hier

Museum Berggruen
Schloßstraße 1
14059 Berlin

Tel.: 030-266424242

Die Website des Museums ist noch im Aufbau, daher gibt es leider noch keine weiterführenden Informationen wie Öffnungszeiten und Eintrittspreise.