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Steve McQueen, Charles Bronson, James Coburn, Richard Attenborough, Donald Pleasance, James Garner – nicht unbedingt die Riege von Stars, die man mit Füssen im Allgäu in Verbindung bringt. Und wenn sich diese Männer auch noch auf Motorrädern der vierziger Jahre zwischen Nazifahnen und SS-Uniformen wilde Verfolgungsjagden liefern, glaubt man kaum, dass all‘ dies wirklich in dem beschaulichen Ort geschah. Es war das Jahr 1963, als Regisseur John Sturges mit seinem Ausbruchsdrama und Kassenschlager „Gesprengte Ketten“ sechs Wochen lang Füssen unsicher machte. Die Stadt bot ideale Bedingungen: Eine sanfte deutsche Hügellandschaft, in der im Hintergrund das Schloss Neuschwanstein thront, einen Stadtkern ohne Kriegsschäden, der das unverstellte Bild eines Vorkriegsdeutschlands zeigt und zu guter Letzt liegt es nicht weit entfernt von den Bavaria Filmstudios, wo die Innenaufnahmen entstanden.

Basierend auf einer wahren Begebenheit erzählt die Geschichte, wie ein Trupp von wackeren britischen und amerikanischen Soldaten, ganz ohne Waffen, aus einem deutschen Kriegsgefangenenlager ausbricht und seinen Verfolgern entkommen musste. Für den Film machten Füssen und Umgebung mit: Viele Einwohner verdingten sich als Statisten, die Landschaft drumherum war mal Bremen, mal die spanische Grenze, mal die Pyrenäen.

Zum 50 Jubiläum der Dreharbeiten konzentriert sich die Ausstellung „Hollywood in Füssen“ im Museum der Stadt weniger auf die Stars als auf die Aussage des Film: Der Freiheitsdrang. Da erwarten den Besucher ein Nachbau des Film-Fluchttunnels ebenso wie die einzelnen Stationen der Flucht.

Hollywood in Füssen. Zur Uraufführung des Kinofilms „Gesprengte Ketten“ vor 50 Jahren.
Ausstellung bis zum 5. Januar 2014

Museum der Stadt Füssen
Barockkloster St. Mang
Lechhalde 3
87629 Füssen

Öffnungszeiten:‘
April bis Oktober
täglich außer Montag
11.00 bis 17.00 Uhr

November bis März
Freitag bis Sonntag
13.00 bis 16.00 Uhr

Weihnachtsferien 20.12.2013 – 05.01.2014:
Dienstag bis Sonntag
13.00 bis 16.00 Uhr