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Vor 200 Jahren war Napoleons Armee geschlagen. Der lange Marsch nach Moskau endete 1812 im Fiasko. Pünktlich zum Jahrestag erscheint „1812“ des britischen Historikers Adam Zamoyski. In seinem über 700 Seiten umfassenden Werk hat er den Russlandfeldzug nicht nur faktisch nachgezeichnet, sondern auch zahlreiche Briefe russischer und französischer Offiziere und einfacher Soldaten ausgewertet. Dadurch gelingt ihm ein umfassender, intensiver Erfahrungsbericht, der alle Dienstgrade umfasst und alle Gräueltaten beschreibt. Dennoch vernachlässigt er die militärische Geschichte nicht und räumt mit einigen Legenden auf.

Die ZEIT (15/2012) lobt: „Das Werk, das bereit 2004 in England erschienen ist und nun in einer vorzüglichen deutschen Übersetzung vorliegt, ist ein herausragender Beitrag zum 200. Jahrestag – und ein glanzvolles Beispiel angelsächsischer historischer Erzählkunst dazu. […] 1812 gehört zu den seltenen historischen Büchern, die man von der ersten bis zur letzten Seite mit angehaltenem Atem liest.“

Der Deutschlandfunk positiv: „Indessen ist das Buch des britischen Historikers mit polnischen Wurzeln bei Weitem nicht bloß eine Geschichtsschreibung von unten. Souverän zeichnet der Autor die großen Linien der Politik und der Kriegführung nach. Mancherlei Fehlurteile werden aus dem Weg geräumt.“

Buchcover “1812

Adam Zamoyski
1812
C.H.Beck, München, 2012

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