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Oskar Maria Graf, Berg 1964
fotografie: stefan moses
© Münchner Stadtmuseum/Sammlung Fotografie

Wer Lust bekommen hat, nach den „Minutengeschichten“ von Oskar Maria Graf (s. Feuilletonscout vom 8. Juni 2017) nun auch ins Leben des Schriftstellers einzutauchen, hat derzeit in München Gelegenheit dazu. Vor 50 Jahren starb der am Starnberger See Geborene in New York, wo er sein halbes Leben verbracht hatte, ohne je die englische Sprache gelernt zu haben. Sein Weg hatte ihn 1933 über Wien und Brünn schließlich 1938 in die amerikanische Metropole geführt.

Das Literaturhaus in München ehrt Oskar Maria Graf als modernen und internationalen Schriftsteller und zeichnet seinen Weg ins Exil nach. Zentraler Punkt ist ein Baum, der symbolisch für die innere Überzeugung Grafs gegen jede Art von Ideologie stehen soll. Die Räume an sich beschäftigen sich mit den Themen des Schriftstellers Politik, Vernetzung, Erinnerung, Sprache und Heimat und natürlich mit seinem literarischen Werk, allem voran mit seiner großen Autobiographie „Das Leben meiner Mutter“.

BR-online fasst zusammen: „Die Ausstellung führt einen mit Briefen, Fotos und Schiffspassagen von Wien über das tschechische Brünn nach New York. Man erkennt in Oskar Maria Graf einen großen Netzwerker, einen, der andere bei ihrer Ankunft im Exil unterstützt.“

Oskar Maria Graf. Rebell, Weltbürger, Erzähler
Ausstellung bis zum 5. November 2017
Das umfangreiche Begleitprogramm finden Sie hier.

Hier geht’s zur Literatur von Oskar Maria Graf

Literaturhaus München
Salvatorplatz 1
80333 München

Öffnungszeiten:
Montag – Mittwoch:  11 bis 19 Uhr
Donnerstag: 11 bis 21.30 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertage: 10 bis 18 Uhr

 

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