GD Star Rating
loading...

Seine Karriere begann vor rund zehn Jahren. Mit seiner Band spielte er als Vorgruppe bei einem Konzert von Tori Amos und wurde somit einem breiteren Publikum bekannt. Es folgten bis heute sieben Alben und zahlreiche Stücke für Filmsoundtracks. Seine Oper „Prima Donna“ – ein Tag im Leben einer Opernsängerin – kam erst vor kurzem in der New York City Opera zur Aufführung. Für Robert Wilson komponierte er am Berliner Ensemble die Musik für Shakespeare Sonetten.

Und für den Klatschfaktor sorgte die Geburt seiner Tochter, deren Mutter Leonard Cohens Tochter ist – obwohl der sich zu seiner Homosexualität bekennende Musiker seinen langjährigen Partner noch in diesem Sommer heiraten will.

Nun ist das neue Album von Rufus Wainwright „Out Of The Game“ erschienen.

Zeit online kommentiert: „Vordergründig handelt es sich um das zugänglichste Stück Musik, das ihm seit Langem gelungen ist. Verschwunden ist das Opiumsüße, oft Überambitionierte seiner letzten Arbeiten, jetzt fließen die Songs wieder ins Ohr […] Wer allerdings auf die Texte achtet, hört etwas anderes. Out Of The Game ist das Werk eines Eitlen, der mitten auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten begonnen hat, sein Verhältnis zur eigenen Sterblichkeit zu erforschen.“

FAZ net begeistert: „Rufus Wainwright gibt auf seiner neuen CD „Out Of The Game“ immerhin sein Bestes – sich selbst.  […] Gewohnt guter Wainwright ist dabei der Gegensatz zwischen dem mitreißenden Vaudeville-Donner der Musik und der verhaltenen Klage, die sich mit dem Champagnergeprickel der Noten tarnt.“

Welt online fasst zusammen: „Er ist weniger Entertainer und mehr Musiker, „Out of the Game“ ist weniger Varieté und mehr Wahrhaftigkeit. Und das Exzentrischste, was Rufus Wainwright sich auf seiner Meisterplatte leistet, ist ein Dudelsack am Ende.“

CD Cover Rufus Wainwright

bei amazon mit Hörproben

„Out oft he Game“ – Teaser und Kurzstatement von Rufus Wainwright


Interview mit Rufus Wainwright (10 Min.)