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Neues Album: Mike Oldfield kehrt mit „Return to Ommadawn“ zu seinen Anfängen zurückMike Oldfields größter Erfolg war Tubular Bells. 1973 hatte der damals erst 19-jährige ein Instrumentalalbum geschaffen, auf dem er 20 Instrumente selbst spielte, sie auf verschiedenen Tonspuren aufnahm und sie anschließend übereinander legte. Das Album machte ihn zum Millionär und das junge Label Virgin Records des damals erst 23-jährigen Richard Branson weltberühmt. Der finanzielle Erfolg war übrigens die Grundlage für Bransons weitere unternehmerische Aktivitäten.

Oldfield blieb erfolgreich und wagte ab den 80er Jahren auch poppigere Ausflüge: QE2, Five Miles Out, Crisis mit dem Hit „Moonlight Shadow“ bescherten ihm weiterhin viel Aufmerksamkeit, doch sein Ding war der Pop nicht. Ab den 90er Jahren und nach der Trennung von Virgin Records besann sich Mike Oldfield wieder zunehmend auf seine Wurzeln. 1992 erschien Tubular Bells II, 1998 Tubular Bells III, 2003 noch ein Tubular Bells Album und nun, im Januar 2017, nach Ommadawn aus dem Jahr 1975, das brandaktuelle und insgesamt 26. Album Return to Ommdawn mit zwei jeweils zwanzigminütigen Instrumentalstücken.

Spiegel online über den Musiker: „Mike Oldfield, 1953 in englischen Reading geboren, ist möglicherweise verantwortlich für das, was heute als „New Age Music“ gilt – ein aus Folk, Klassik, Progressive Rock und Elektronik gespeister Ambient-Sound.“

Das Hamburger Abendblatt meint: „Mit seinem „handgemachten“ Manifest, das sich warm, entspannt und melodieverliebt gibt, ist Mike Oldfield ein überraschendes Album gelungen, das nicht nur durch seine Anknüpfung an die 70er Jahre berührt, sondern durch seine edle Klangmalerei ganz eigenständig auch im Hier und Jetzt steht.“

Welt online fasst zusammen: „Mike Oldfield ist wieder ganz der Alte“

 


Mike Oldfield
Return to Ommadawan
Emi (Universal Music) 2017
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