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In der Nacht vom 21. auf den 22. März ist in den USA des Jahres 2022 alles erlaubt: Es darf geplündert, vergewaltigt, gemordet werden bei völliger Straffreiheit. Die Polizei greift nicht ein, die Krankenhäuser bleiben geschlossen. Zwischen 19 Uhr und sieben Uhr morgens herrscht Anarchie. Ausgenommen von den Angriffen sind Regierungsbeamte und auch atomare Waffen dürfen nicht verwendet werden. Eingeführt hat dies alles die NFA, die „New Founders of America, um damit Arbeitslosigkeit und Kriminalität in den Griff zu bekommen. Denn betroffen von der jährlichen Säuberung sind vor allem Arme, Alte, Schwarze und Kriminelle.

Als am Abend des 21. März James, ein Sicherheitsexperte, nach Hause kommt, ist er bester Laune: Sein Haus gleicht einer Festung, Frau und Kinder sind daheim und das Geschehen draußen wird man am Fernseher verfolgen. Doch dann schleicht sich der Freund von Tochter Zoey mit ins Haus und Sohn Charlie rettet einen Schwarzen vor seinen Mördern. Die fordern die Herausgabe ihres Opfers und lösen damit einen ernsten Konflikt um Moral in James‘ Familie aus.

Deutschlandradio Kultur meint: „Ausgesprochen kluge amerikanische Genrefilme sind selten. Dies ist ein solcher. […] Das fiktionale Kino von Hollywood war ja schon oft die reale Vision und Version von morgen. Der Film zeigt dies mit aller Konsequenz. Als gleichermaßen faszinierende wie abschreckende Parabel.“

n-tv positiv: „Da wären etwa die Hauptdarsteller Ethan Hawke und Lena Headey. Klangvolle Namen mit jeder Menge Erfahrung. Sie setzen die Zerrissenheit ihrer Filmfiguren […] teilweise brillant um. […] Zum anderen kann „The Purge“ aber auch mit dem Set und der düsteren Stimmung punkten. […]“The Purge“ lässt den Zuschauer am Ende mit einem mulmigen Gefühl zurück, aber auch mit dem Hunger auf mehr.“

Cinema online fasst zusammen: „Hellsichtige Zukunftsparabel, deren abgründige Radikalität zutiefst verstört“

The Purge

Kino zum Film: hier