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Mahmud Nasir ist Moslem, lebt in Großbritannien, hat sich eine bürgerliche Existenz als Minibus-Unternehmer aufgebaut und steht seiner Religion im Großen und Ganzen tolerant gegenüber. Regelmäßiges Beten und Fasten während des Ramadam erledigt er nur, wenn es passt. Hassprediger und die Berichte über sie zappt er im Fernsehen lieber weg.

Die Verwicklungen beginnen, als seine Mutter stirbt. Mahmud findet im Nachlass nicht nur die Urkunde die besagt, dass er adoptiert wurde, sondern er findet dabei auch heraus, dass er eigentlich Jude ist und Solly Shimshillewitz heißt. Erschwerend kommt hinzu, dass sein Sohn in die Familie des bisher immer weggezappten Hasspredigers heiraten möchte und Mahmud seinen im Sterben liegenden jüdischen Vater in einem Pflegeheim wiederfindet, ihn aber nur unter streng jüdischen Auflagen besuchen darf. Für Mahmud beginnt ein Zickzack-Kurs, bei dem ihm die ersten Schritte in die pralle, Thora-ferne jüdische Lebenswelt vom Taxifahrer Lenny beigebracht werden.

Zeit online positiv: „Alles Koscher ist nicht so böse wie Four Lions, geht aber in der Provokation viel weiter als beispielsweise die deutsche Komödie Almanya. Er ist im besten Sinne ein solider, aber doch respektloser Unterhaltungsfilm. Der Islam und die muslimische Einwanderer sind mit all ihren, teilweise beunruhigenden Zeichen und Symbolen im westlichen Mainstream angekommen.“

Deutschlandradio Kultur begeistert: „Ein wunderbarer Film. Weil: Ein frecher Frei-Film. Ein pointierter Radau-Film. Ein herrlich amüsanter Film. In Sachen Attacke gegen religiöse Verbissenheit. In Sachen unchristlichem „Glaubens-Gehorsam“. In Sachen geistiger Abhängigkeit. […]“Alles koscher!“ ist eine fantastische Hymne an die Menschlichkeit.“

Filmplakat Alles koscher

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