GD Star Rating
loading...

Es ist bitterkalt an jenem Wintertag des Jahres 1874, als der kleine Jack in Edinburgh zur Welt kommt. So kalt, dass die Vögel im Flug erfrieren und tot vom Himmel fallen. Auch Jacks Herz gefriert, sodass Hebamme Madeleine, die menschliches Leid wie ein Mechaniker behandelt und heilt, ihn nur noch retten kann, indem sie es gegen eine Kuckucksuhr austauscht. Der Junge überlebt und es kommt vor, dass beim Niesen der Kuckuck anschlägt, aber viel wichtiger ist: Fortan muss Jack drei Regeln beachten, um sein Kuckucksuhrherz nicht in Gefahr zu bringen: Er darf die Zeiger der Uhr nicht berühren, er darf nicht wütend werden und er darf sich auf keinen Fall verlieben. Das klappt natürlich nicht, denn als Jack 10 Jahre alt ist verliert er sein Herz an die kurzsichtige Sängerin Acacia. Dass seine Kuckucksuhr bei der ersten Begegnung mit dem Mädchen nicht völlig aus dem Takt gerät und Jacks Ende bedeutet, ist nur der klugen Hebamme zu verdanken, die zufällig in der Nähe ist und die Mechanik wieder in Ordnung bringt. Doch Jack hat es erwischt. Acacia zuliebe reist er bis nach Andalusien, arbeitet in einer Geisterbahn auf dem Rummelplatz und bringt mit dieser Liebe sein Leben in Gefahr.

Der Film beruht auf dem Buch „Die Mechanik des Herzens“ von Mathieu Malzieu, der nicht nur den Film umsetzte, sondern mit seiner Band Dionysos auch die Filmmusik beisteuerte.

Die Frankfurter Rundschau begeistert: „Jack und das Kuckucksuhrherz“ erzählt in kopfverdrehend fantastischen Bildern von der Liebe. […] Gruselig dunkel sind manche Momente, sommertaghell andere. Große Schönheit trifft in diesem eigenwilligen Film auf absurde Hässlichkeit. Tricks in schnellen Bildern werden von träumerischen Szenen abgelöst.“

Der Tagesspiegel hält fest: „“Jack und das Kuckucksuhrherz“ ist ein opulentes Spektakel, eine Mischung aus Lovestory, Horror und Action.“

hr-online fasst zusammen: „Nach vielen glattgebügelten und selten originellen Filmen aus den großen Animationsfabriken Hollywoods ist „Jack und das Kuckucksuhrherz“ eine einzigartige Abwechslung. […] Das wunderbarste ist aber die Geschichte […] Wer liebt, setzt immer sein Herz auf’s Spiel.“

Bayern 3 resümiert: „Mehr Drama als Komödie und für Kinder fast zu gruselig. „Jack und das Kuckucksuhrherz“ ist kein Family-Entertainment, sondern animiertes Arthouse-Kino für Feinschmecker.“

Cinema online meint: „Die traumhaft-düstere Atmosphäre und die surrealen Details der Inszenierung wecken Erinnerungen an die Animationsfilme eines Tim Burton.“

Neu im Kino: „Jack und das Kuckucksuhrherz“

Kino zum Film: hier