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Neu im Kino: „Ein Dorf sieht schwarz“In den siebziger Jahren schloss ein junger Kongolese in Frankreich sein Studium der Medizin ab. Nun hätte er in seine Heimat zurückkehren und Leibarzt von Mobuto werden können. Doch er entschied sich, in Frankreich zu bleiben – und landet in einem Provinzkaff im Norden Frankreichs.

Dies ist der wahre Hintergrund des französischen Spielfilms von Julien Rambaldi. Seyolo Zantako heißt der junge Arzt, der statt in Paris zwischen matschigen Feldern in Marly-Gomont in der Picardie landet unweit der Region Nord-Pas-de-Calais. Doch die Provinz ist bald das geringere Problem der Arztfamilie – viel schwieriger ist es, die sturen Dorfbewohner zu überzeugen, sich von einem „afrikanischen Medizinmann“ behandeln zu lassen.

MDR online lobt: „Die schöne Komik und die stille, nie plakative Hoffnung des Films ergeben sich aus der Berührung zweier Welten, aus der alle verändert und reicher hervorgehen. Sehenswert übrigens auch die sorgsame 70er-Jahre-Ausstattung, einschließlich scheußlicher Kleidung.“

stern online ebenfalls positiv: „Das Ergebnis ist eine Komödie, die Peinlichkeiten und Klischee-Fallen größtenteils vermeidet. Sie thematisiert mit dezentem Humor ein Thema, das vierzig Jahre später noch immer gegenwärtig und alltäglich ist.“

Cinema online meint: „Die schwierige, auf wahren Ereignissen basierende Annäherung zwischen den Kulturen birgt zwar nur wenige Überraschungen, doch Regisseur Julien Rambaldi erzählt mit bewundernswert leichter Hand – was selbst den Franzosen nicht mehr allzu oft gelingt.“

 

 

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