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Neu im Kino: Dokumentarfilm „Die Prüfung“Schaffe ich es oder schaffe ich es nicht? Es ist ein knallharter Kampf, dem sich jedes Jahr viele hundert Bewerber um zehn Plätze an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover stellen. Neun Tage voller Hoffen und Bangen für die Bewerber sowie  mit heftigen Diskussionen und dem Ringen um Talente in der Jury. Da wird argumentiert und zuweilen auch geschachert, um den eigenen Kandidaten durchzubringen.

Was sonst hinter streng verschlossenen Türen stattfindet, durfte Dokumentarfilmer Till Harms, selbst lange am Theater beschäftigt, uneingeschränkt begleiten. Sein Film zeigt den Auswahlprozess als beinharten Einzelkampf, aber vor allem auch aus der Sicht der Auswahlkommission.

Der Deutschlandfunk hält fest: „Während sie ihre teils gnadenlosen Urteile fällen, entlarvt der Film auf amüsante Weise die stets engagierten, hin und wieder auch uneinsichtigen Prüfer selbst und präsentiert ihre Egos. Diese ungeschminkten Innenansichten aus dem Hochschulbetrieb machen „Die Prüfung“ zu einem genauso kurzweiligen Vergnügen […]“Die Prüfung“: herausragend.“

NDR online lobt: „Visuell ist der Film nicht gerade innovativ und mitreißend, dafür ist er klassisch und grundsolide angelegt. Trotzdem zeichnet er ein spannendes Bild eines Prozesses, der auch den direkt Beteiligten, nämlich den Bewerbern, sonst verschlossen bleibt.“

Die Nordwest-Zeitung online positiv: „Der Film von Till Harms überzeugt mit seiner intensiven Darstellung. […] Ein Kampf, den die Dokumentation von Till Harms wunderbar unterhaltsam vor den Zuschauern ausbreitet.“

Tip Berlin hält fest: „Man versteht, wenn von fehlender Körperanbindung gesprochen wird oder davon, von innen nach außen zu spielen, damit man von außen nach innen schauen kann. Man erkennt, wie Aufgaben gegeben werden, die das Auswendiggelernte aufbrechen können. Das ist spannend – sofern man die tobenden Schauspielaspiranten auf der Bühne ertragen kann.“

Cinema online meint: „Man bekommt einen Einblick in den Auswahlprozess, sodass diesen ehrlichen Film alle sehen sollten, die „was mit Schauspiel“ machen wollen.“

 

 

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