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Neu im Kino: „Birdman (oder die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)“Riggan Thomson, ein in die Jahre gekommener Hollywoodschauspieler, war einst sehr berühmt: Mehrmals spielte er den „Birdman“ und hatte damit Blockbuster gelandet. Doch ihm widerstrebt es, dem Publikum als Vogel-Superheld in Erinnerung zu bleiben, eine Figur, die ihn immer noch verfolgt. Riggan will anspruchsvolle Kunst produzieren. Mit einem Theaterstück am Broadway will er sich beweisen. Mangels Geld muss seine gerade aus dem Entzug entlassene Tochter als Assistentin fungieren, die genauso wenig wie Riggans Ex-Frau an den Erfolg glaubt. Sein Haus in Malibu verpfändet Riggan. Doch als ein angesagter, aber exzentrischer Schauspieler für eine der Hauptrollen zusagt, scheint das Projekt auf einem guten Weg.

Regisseur Alejandro González Inárritu legte seinen Film mit fünf Akten wie ein Theaterstück an. Michael Keatons Rolle des Riggan Thomson ist dabei ganz ähnlich dem eigenen Schicksal des Schauspielers, spielte Keaton doch insgesamt zweimal „Batman“ – was dem bis dato eher als Komiker bekannten Schauspieler vor 20 Jahren den Durchbruch brachte und auf den Höhepunkt seiner Karriere katapultierte. Mit „Birdman“ ist Keaton als bester Hauptdarsteller für einen von insgesamt neun Oscars nominiert.

Deutschlandradio Kultur begeistert: „Mit zwei gewonnenen Golden Globes und neun Oscarnominierungen startet der Film in den deutschen Kinos und er erfüllt wirklich alle Erwartungen. […]Dafür werden die einzelnen Akte von Kameramann Emmanuel Lubezki scheinbar ohne Schnitt („One Shot“) in rasantem Tempo und doch aus unterschiedlicher Personenperpektive gefilmt, was auch den Zuschauer ständig in Atem hält. Ein genialer Einfall und zusammen mit den wunderbaren Darstellern ein wirklich einzigartiges Kinoerlebnis!“

Der Deutschlandfunk ebenso: „Messerscharfe Dialoge verbinden sich mit surrealen Momenten. Charakterstudie trifft auf schwarze Komödie. […] Ohne erkennbaren Schnitt folgt die ständig in Bewegung befindliche Kamera dem Geschehen. Dieser Fluss wird selbst durch Zeitsprünge nicht unterbrochen. Das macht den inhaltlich brillanten „Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit“ auch formal zu einem Meisterwerk.“

Zeit Online lobt. „Mit Birdman entwirft Alejandro González Iñárritu einen Backstage-Film, in dem großes Psychodrama, bissige Branchensatire, präzise Charakterstudien, Fantasy-Elemente und jede Menge schauspielerisches Vergnügen ineinander verzahnt werden.“

Spiegel online hält fest: „Eine virtuos gefilmte Showbiz-Satire“

Cinema online über Michael Keaton: „Michael Keaton spielt die Rolle seines Lebens. Wie die Figur, die er im Film verkörpert, zeigt er, dass auch ohne Superheldenkostüm ein großartiger Schauspieler in ihm steckt.“

Kino zum Film: hier

 

 

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