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„Die Rolle seines  Lebens“ oder auch „Zu schwul für eine Oscar“ rauscht es durch den Medienwald der Feuilletons über Michael Douglas in der Rolle des Władziu Valentino Liberace. Nur der Bezahl-Fernsehsender HBO wagte die Produktion des Films von Steven Soderbergh über die letzten 10 Lebensjahre des Künstlers.

Liberace, 1919 geboren, feierte unglaubliche Erfolge als Pianist – zunächst als Interpret klassischer Werke, später als millionenschwerer, glitzernder Glamour-Entertainer in Las Vegas. Als er sich – schon fast sechzigjährig – in den erst sechzehnjährigen Tierpfleger Scott (Matt Damon) verliebt und mit ihm eine Beziehung beginnt, muss die Liaison geheim bleiben. Homosexualität, und dann auch noch öffentlich gelebt, ist in den USA der siebziger Jahre immer noch ein Tabu. Als das Verhältnis zu Scott immer obsessiver wird, Liberace den Jüngeren sogar zu einer Schönheitsoperation zwingt, zerbricht die Beziehung schließlich.

Zeit online meint: „Matt Damon und Michael Douglas als schwules Las-Vegas-Paar – das ist eindeutig zu viel für die Augen. Und genau darum herrlich.“

Süddeutsche online fasst zusammen: „Steven Soderberghs angeblich letztes Werk erzählt die Geschichte des glamourösen Klavier-Genies Liberace und seines jungen Geliebten, schaurig schön verkörpert von Michael Douglas und Matt Damon.  […] Was Michael Douglas als Liberace da abliefert, wurde gerade mit einem Emmy prämiert – ein großartiger, hinreißender Auftritt, charmant und verschlagen, irgendwie fast verführerisch.“

Der Deutschlandfunk resümiert: „Ein großer „kleiner Film“ über die Liebe und deren Vergänglichkeit.“

Welt online konstatiert: „“Zuviel des Guten ist wundervoll“, lautet eines hier gerne verwendeten Liberace-Zitate. Bei Soderberg ist es nie zu viel Panoptikum. Und gerade deshalb ist „Liberace“ so gut.“

Cinema online positiv: „Exzentrische Lovestory in außer­gewöhnlichen Kulissen mit extrem starken Schauspielern in den Hauptrollen“

Liberace

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