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Der neue Mann – auf der Verliererseite. So sieht es der spanische Regisseur Cesc Gay in seinem Episodenfilm „An einem Freitag in Barcelona“. Während die Frauen durchstarten, selbstbewusst ihren Weg gehen, geben seine Männer eine eher kümmerliche Figur ab: Da trauert der eine immer noch seiner Ex-Frau nach, die bereits ein Kind von seinem Nachfolger erwartet, der andere baggert die Kollegin an, obwohl er gerade erst Vater geworden ist und wird entsetzlich bloßgestellt.

Acht Männer, fünf Episoden, in denen die Dreißig- bis Vierzigjährigen, von den Frauen abgehängt, mit ihrem Leben zurechtkommen müssen.

Deutschlandradio Kultur meint: „Im episodenhaften Reigen um die Verletzlichkeit moderner, intellektueller Männer entstehen immer wieder sympathische Vignetten, auch wenn das Ganze insgesamt ein wenig zu nett und dialoglastig ist und eher ein Film für den Augenblick bleibt. Ein sympathischer Sommerfilm mit etwas Tiefgang, der jedoch zu wenig berührt.“

swr online lobt: „„Ein Freitag in Barcelona“ ist ein enorm elegantes Stück Kino mit dem sarkastischen Humor der Katalanen. Zur Raffinesse von Cesc Gays Inszenierung gehört eine imponierende Leichtigkeit, mit der sich die einzelnen Episoden schließlich zu einem großen Ganzen zusammen finden.“

FAZ net ebenso: „Dank der herausragenden Darsteller, die zu den besten Spaniens und Argentiniens zählen, spielt „Ein Freitag in Barcelona“ auf einer Höhe, wo die Gefühle der Figuren sich mit denen der Zuschauer kreuzen. Iberisches Kino ist Gedankenkino, wenn es denn gut ist wie hier.“

Cinema online fasst zusammen: „Cesc Gay das ebenso hellsichtige wie unsentimentale Porträt einer verun­sicherten Männergeneration.“

An einem Freitag in Barcelona

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