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„Integration zum Lachen“, überschreibt Zeit online den Film „Almanya“. Er erzählt die Geschichte des 1.000.001. Gastarbeiters, seiner Kinder und Enkel. Mit einem Augenzwinkern erzählen die Schwestern Yasemin und Nesrin Samdereli in ihrem Film die Integrationsprobleme dreier Generationen.

Cinema online: “ Yasemin und Nesrin Samdereli haben in ihrem amüsanten Kinodebüt viele Erlebnisse aus ihrer eigenen Kindheit verarbeitet. Dass die Deutschen nach Fatmas Ankunft in „Almanya“ nur Türkisch sprechen, gehört zu den verblüffendsten Ideen des Films. Auf diese Weise bekommt der Zuschauer ein Gefühl dafür, was es heißt, sich in einem fremden Land zurechtfinden zu müssen. […] Episoden aus dem Leben einer türkischen Familie – liebevoll erzählt, aber kein kömödiantisches Feuerwerk“.

Zeit online lobt: „Wie gut tut es, dass wir mal lachen dürfen über die Integrationsprobleme türkischer Einwanderer. Dass wir mal durch ihre Augen auf die deutsche Wirklichkeit von damals und heute schauen können – und zwar nicht in einem Problemfilm. Wie heilsam kann eine Komödie sein, weil sie sich löst von den festgefahrenen Meinungen der Integrationsdebatte oder der Furcht vor Islamisten, Ehrenmorden und jugendlichen Intensivtätern muslimischen Glaubens. Der Film Almanya zeigt normale Menschen, komisch überzeichnet zwar, aber doch wahrhaftig.“

Ebenfalls positiv resümiert kultiversum: „Die Culture-Clash-Komödie, in die die Schwestern Samdereli auch eigene Erlebnisse einfließen lassen, ist bunt, lustig, tiefsinnig – und vor allem nie plump. Yasemin Samdereli […] schafft es bei aller Leichtfüßigkeit ihrer Erzählung nie den Tiefgang zu verlieren. Ein gelungener Beitrag zur aktuellen Integrationsdebatte und kurzweiliger Kinospaß.“

Filmplakat Almanya

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