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Paris 1971. Die Gymnasiasten Gilles, Christine und Alain gehen wie viele andere Gleichgesinnte auf die Straße und protestieren für eine gerechtere Gesellschaftsordnung. Während tagsüber in der Stadt der Kampf zwischen Maoisten und Trotzkisten tobt, stürmen die drei nachts das Schulgebäude und besprühen die Wände mit politischen Parolen. Sie schließen sich den Revolutionären an und wandern mit ihnen weg von Paris gen Süden, schwanken  zwischen Rechtfertigung, Selbstzweifel und Selbstfindung, lieben und verlassen sich, kehren zurück und sind doch nur die kleinen Brüder und Schwestern der Achtundsechziger auf der Suche nach ihrem Beitrag gegen die bürgerliche Gesellschaft und auf dem Weg zum Erwachsenen.

FAZ net positiv: „Der französische Regisseur Olivier Assayas erzählt eine Geschichte der Jahre nach 1968. Sein Film „Die wilde Zeit“ zeichnet das Porträt einer Generation, die das unmittelbar Politische hinter sich ließ, und ist ein Meisterstück des Kinos.“

Die ZEIT (23/2013) urteilt: „Ziellos herumschweifend, staunend und schwelgend zeigt Die wilde Zeit das Ender 1960er in der ihrer Andersartigkeit. Daraus erwächst eine opulente, betörende Sinnlichkeit.“

Welt online begeistert: „Er sieht den Kids des Sommers von 1971 mit ihren Augen zu, als wäre die Kamera ein unsichtbarer Freund, der keinen Abstand zu ihnen hat, so verliert ihn auch der Zuschauer. Die „Wilde Zeit“ hat keinen festen Punkt, noch nicht einmal eine klar konturierte Handlung, nur viele kleine Geschichten, einen flüssigeren Film hat man schon lange nicht mehr gesehen.“

Cinema online fasst zusammen: „Kein wehmütiger Abgesang, sondern das lebendige Porträt einer militanten Protestbewegung.“

Die wilde Zeit

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