Neu im Kino: „Die Nacht der Nächte“

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Die große Liebe, Romantik, Hochzeit. Wer heute heiratet, tut dies meist aus freien Stücken (zumindest in unserer westlichen Welt) und trennt sich auch genauso schnell wieder, wenn es mit der Beziehung auf Dauer doch nicht so läuft wie gedacht.

Vor gar nicht so langer Zeit war das häufig noch anders. Denn damals gab man sich das Jawort manches Mal, ohne den Partner richtig zu kennen. Die Regisseurinnen Yasemin und Nesrin Samdereli haben vier Paare, die länger als 55 Jahre miteinander verheiratet sind, gefragt, wie es sich anfühlt, so lange mit einem Partner zusammenzuleben: Ein indisches Paar, das die strengen Kastenregeln durchbrach, ein deutsches Nachkriegspaar, ein zwangsverheiratetes Paar aus Japan und ein schwules Paar aus Pennsylvania, das nach vielen Jahren endlich heiraten durfte.

Der Tagesspiegel fasst zusammen: „Das sei gutes Kino: dass man etwas Wahrhaftiges sieht und eine Verbindung herstellt zu dem, was auf der Leinwand geschieht. Sonst bleibe alles nur Fassade, findet Yasemin Samdereli. Diesem Anspruch wird „Die Nacht der Nächte“ mehr als gerecht. Reich beschenkt verlässt man das Kino.“

Spiegel online meint: „Ein Plädoyer für die Liebe und die Möglichkeit der lebenslangen Zweisamkeit, das sich so wohltuend und vielleicht auch ein bisschen hoffnungsvoll von den Realitäten des 21. Jahrhunderts abhebt.“

Spielfilm.de lobt: „Liebenswürdiges, kluges und mit abwechslungsreichen Animationen angereichertes Porträt über vier völlig unterschiedliche Paare, die seit mehr als fünfzig Jahren ihr Leben miteinander teilen.“

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