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Shanghai 1941, eine Woche vor dem Angriff auf Pearl Harbour. CIA-Agent Paul Soames kommt in die Stadt, um den Mord an einem Kollegen aufzuklären und gerät bald zwischen die Fronten. Als Journalist getarnt und vermeintlich Verbündeter Japans, Deutschlands und Italiens, beginnt er ein gefährliches Spiel mit allen Parteien. Japanische Militärs und chinesische Gangster, geheimnisvolle Frauen, die ganz eigene Ziele verfolgen – jeder spielt mit verdeckten Karten.

kultiversum begeistert: „Als wäre «Casablanca» gestern gedreht worden: ein opulent inszenierter und glänzend gespielter Spionage-Thriller alter Schule. Chinas Metropole liefert die morbide Kulisse für eine Reprise der goldenen Hollywood-Ära.“

Deutschlandradio Kultur verhalten: „Im Grunde ist es die alte Geschichte von Vertrauen und Verrat, die allenfalls durch die herausgehobene historische Situation ein bisschen mehr Rasanz hätte gewinnen können. Doch Drehbuch und Regie nutzten das aufwendig rekonstruierte alte Schanghai lediglich als nostalgische Kulisse, vor der die Superstars des asiatischen Kinos und natürlich John Cusack in bewährter Manier agieren dürfen.“

Cinema online fasst zusammen: „Altmodisches Ausstattungskino – stilvollendet, aber nicht besonders aufregend.“

Auch Süddeutsche online eher kritisch: „Doch obwohl „Shanghai“ auf den ersten Blick eine sichere Nummer zu sein scheint, will der Film lange nicht so richtig in Fahrt kommen. Denn das Personal ist leider nicht ganz so geheimnisvoll, wie die Bilder suggerieren. […] Erst zum Ende hin nimmt der Film, nehmen seine Charaktere wieder Fahrt auf […] Dann wird der Film noch zu einer tragischen Lovestory, aus der man gerne den Satz „Das Herz ist niemals neutral“ mit nach Hause nimmt.“

Filmplakat Shanghai

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