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Der Kampf um die Abschaffung der Sklaverei Abraham Lincolns – Steven Spielberg beschränkt sich in seinem mit 12 Oscars nominierten Film „Lincoln“ auf die letzten Monate des 16. US-amerikanischen Präsidenten. Der blutige Bürgerkrieg und Kriegsszenen streift er dabei nur am Rande. Die Auseinandersetzungen lässt er  vielmehr im Repräsentantenhaus stattfinden, wo sich die Republikaner gegen die damals noch konservativen Demokraten durch Wortgefechte und geschickte Winkelzüge durchsetzen müssen.

Deutschlandradio Kultur konstatiert: „[…] “Lincoln“ ist ein schwieriger Film, hoch spannend für alle Geschichts- und Politikinteressierten, ermüdend für Filmfans, die im Kino in ersten Linie ihr Vergnügen suchen. […] Steven Spielberg hat seinen genialen Kameramann Janusz Kaminski, der allein mit Lichtsetzung Dramatik ins starre Geschehen bringen kann, sowie Charakterdarsteller wie Daniel Day-Lewis, Sally Field als Lincolns Frau, David Strathairn als Außenminister und vor allem Tommy Lee Jones – die allesamt durch ihre Präsenz und Porträtierungskunst zu fesseln vermögen.“

Zeit online lobt: „Es lohnt sich diesen Film zu sehen. Dabei wird fast nur gesprochen, weite Strecken ähneln einem Theaterstück. Es wird verhandelt, geplant, überredet, taktiert und es werden Reden gehalten […]Daniel Day-Lewis spielt diesen Lincoln großartig. Auch die Nebenrollen sind stark besetzt […]“

Cinema online lobt: „Dem Ringen um politi­sche Mehrheiten kann der Film eine Reihe bewegender Momente abgewinnen. Und doch würde uns all das kaum berühren, wäre da nicht Daniel Day-Lewis, der die historische Lichtgestalt auf magische Weise zum Leben erweckt.“

Filmplakat “Lincoln”

Kino zum Film: hier