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Gerade erst sind die Olympischen Spiele in London zu Ende gegangen, die Teilnehmer der Paralympics kämpfen derzeit um Gold, Silber und Bronze und der Martin-Gropius-Bau in Berlin wartet mit der Ausstellung „Mythos Olympia – Kult und Spiele“ auf. Zu sehen sind rund 850 Exponate wie Skulpturen von Athleten, Schalen mit Ringer-Motiven, Reliefarbeiten, Waffen, Helme, Opfergaben. Viele der Objekte sind Leihgaben aus Griechenland, dem Vatikan, Paris, Rom, Dresden und München. Aber auch viele Neuausgrabungen hält die Ausstellung bereit.

Daneben erhält der Besucher Einblicke in die Geschichte der Ausgrabungen, konzentriert auf das 19. Jahrhundert. Hier warten Ausgrabungsaufzeichnung, Karten, Fotografien und Zeichnungen auf den Betrachter.

Der Deutschlandfunk merkt kritisch an: „ Denn tatsächlich-historisch waren die über 1300 Jahre praktizierten Wettkämpfe in Olympia eine blutige und schmutzige Angelegenheit, ein Kampfkult zugunsten eines kriegerischen Gottes, Zeus, und des ihm mal zum Fraß vorgeworfenen Halbgottes Pelops. […] doch von diesem Kult findet man in der Ausstellung „Mythos Olympia – Kult und Spiele“ nicht genug, als dass man sich die Dimension dieses blutverschmierten Männerrituals im Ansatz vorstellen kann.“

stern.de begeistert: „Zusammen mit kostbaren Objekten aus dem Louvre, dem Vatikan und Berliner Museen erzählen sie auf unvergleichliche Weise von der Geschichte der Olympischen Spiele im alten Hellas und ihren Auswirkungen bis heute.“

Ein Beitrag von Panagiotis Kouparanis im Bayerischen Rundfunk

„Mythos Olympia – Kult und Spiele“
Quelle: dapd, Einbettungscode übernommen von Süddeutsche .de