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Literatur ohne Worte: Marc-Antoine Mathieu „Richtung“Ein Buch ganz ohne Worte. Ein Comic? Eine Graphic Novel? Irgendwie ja, irgendwie nein. Der französische Zeichner Marc-Antoine Mathieu begleitet einen Mann durch eine labyrinthische Welt. Was gibt ihm Lebenssinn? Wohin treibt es ihn? Er folgt Richtungspfeilen und Hinweisen durch die Leere des Seins.

Marc-Antoine Mathieu veröffentlichte sein erstes Buch „Paris-Mâcon“ 1987 gemeinsam mit seinem Bruder Jean-Luc. 1989 begann er seine preisgekrönte Reihe um Corentin Acquefacques, einem Angestellten im Ministerium für Humor. Daneben entstanden immer wieder Einzelbände.

Die ZEIT (49/2015) begeistert: „Diese Graphic Novel kommt ohne eine einzige Zeile Text aus, teilt aber Existenzielles und Unheimliches mit über die weite, wüste Welt.“

Der Tagesspiegel ebenso: „Man kann „Richtung“ als wortlose philosophische Meditation über existenzielle Fragen lesen – muss es aber nicht. Der Comic funktioniert genauso gut  als surreale Abenteuerreise wie als grafisches Experiment. […] Welcher Autor leistet es sich schon, mehrere Seiten fast gänzlich schwarz oder weiß zu lassen, den Comic erst auf einer späteren Seite zu beginnen oder in der Mitte des Buches plötzlich ein Ausklappposter zu platzieren? Wer sonst hebt die Erzählung und ihre Funktionsweise derart konsequent auf die Meta-Ebene und spiegelt dies in seinen Zeichnungen wider? Und: Wer sonst schafft es gleichzeitig noch, damit höchst unterhaltsam zu sein?“

Marc-Antoine Mathieu
Richtung
Reprodukt, Berlin 2015
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Literatur ohne Worte: Marc-Antoine Mathieu „Richtung“, 4.0 out of 5 based on 1 rating