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Konzert: Goira Feidman, der Meister des Klezmer, auf Tournee

Giora Feidman 2009

Aufgewachsen ist Giora Feidman in Buenos Aires. Als Sohn von jüdischen Immigranten 1936 in Argentinien geboren, kam Giora Feidman zunächst vor allem mit jiddischen Liedern in Kontakt, die ihm die Mutter vorsang, später auch mit der Musik von Franz Schubert. Er lernt Klarinette und hat bereits mit 18 Jahren eine feste Anstellung an der renommiertesten Opernbühne Südamerikas, dem Teatro Colon.

1956 zieht er, mit einem Vertrag für das Israel Philharmonic Orchestra im Gepäck, nach Israel. 18 Jahre wird er dort bleiben, mit dem Orchester um die Welt reisen und unter weltberühmten Dirigenten wie Leonard Bernstein, Karl Münch, Raffael Kubelik, John Barbirolli und Eugene Ormandy sowie Zubin Mehta spielen.

Erst in den israelischen Jahren lernt Feidman die jüdische Musik richtig kennen. Klezmorim hießen die Wandermusiker, die in jüdisch geprägten Ortschaften zu Hochzeiten und Festen aufspielten, Klezmer heißt ihre Musik. In ihr vereint sich Melancholie, Verzweiflung und ausgelassene Freude. Im neuen Melting Pot Israel kamen noch die Einflüsse hinzu, die die neuen Bewohner des Landes aus ihrer alten Heimat mitbrachten: Jazz aus den USA, Tango aus Argentinien, arabische Elemente.

 

Hier beginnt die Solokarriere des Giora Feidman. Mit seiner Klezmermusik erobert er die Konzertbühnen, geht nach New York. Mit seinem ersten Engagement an einer deutschen Bühne – Peter Zadek verpflichtete ihn für das Musical „Ghetto“ – wird Feidman auch in Deutschland bekannt. Es folgten weitere Theater-, Opern-, Musical- und Filmrollen wie z.B. in „Comedian Harmonists“ und „Jenseits der Stille“. Für „Schindler’s List“ spielte er die Musik ein.

Noch bis April 2015 ist Giora Feidmann auf Tournee.
Alle Tourdaten auf der Homepage des Künstlers: hier

Tickets bei Eventim über Feuilleton (rechte Spalte).
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