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Franz Hessel: "Spazieren in Berlin"In den Goldenen Zwanziger war Berlin das Zentrum einer pulsierenden Zeit. Und schon 1929 erschien zum ersten Mal „Spazieren in Berlin“ von Franz Hessel. Nun ist das Buch ein zweites Mal herausgekommen – mit einem Vorwort des Sohnes Stéphane Hessel, dem jüngst mit der eigenen Publikation „Empört Euch“ in bereits hohem Alter ein internationaler Bestseller gelang.

Franz Hessel war seiner Zeit ein bedeutender Journalist. Als Sohn einer jüdischen Bankiersfamilie 1880 in Stettin geboren, floh er 1938 von Berlin nach Frankreich, wurde interniert und starb 1941. Die Liebe zu seiner Frau und beider Freundschaft und Liebe zum Kunsthändler Henri-Pierre Roché war die Vorlage zu Truffauts Film „Jules und Jim.

„Spazieren in Berlin“ sind kleine, essayistische Streifzüge durch die Stadt, ihre Moden und Trends.

kultiversum begeistert: „Hessels Beobachtungsgabe ist so fein, wie sein essayistisches Können überwältigend. Mit ihm durch Berlin zu streifen ist weitaus mehr, als spazieren zu gehen. Es ist ein literarischer Hochgenuss, eine mitunter märchenhaft anmutende Zeitreise in eine Stadt, die es so nicht mehr lange geben sollte. Wer in diesem Buch zu lesen beginnt, atmet schlagartig Berliner Luft, und zwar die einer ganz besonderen Epoche.“

Deutschlandradio Kultur lobt: „“Spazieren in Berlin“, 1929 erstmals veröffentlicht, ist ein wunderbar erzähltes Buch, stilistisch glänzend und voller Poesie, voller feiner Beobachtungen und Beschreibungen, getragen von großer Neugier und ebensolchem Wissen.“

Franz Hessel: Spazieren in Berlin
Neu herausgegeben von Moritz Reininghaus
Verlag für Berlin-Brandenburg, Berlin 2011
Spazieren in Berlin: Ein Lehrbuch der Kunst in Berlin spazieren zu gehn ganz nah dem Zauber der Stadt von dem sie selbst kaum weiß