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Ausschließlich positiv aufgenommen haben die Feuilletons das Western –Remake „True Grit“ von Ethan und Joel Coen, mit dem in diesem Jahr die Berlinale eröffnent wurde. Die Geschichte basiert auf den gleichnamigen Roman von Charles Portis aus dem Jahr 1968, der 1969 von Henry Hathaway mit John Wayne schon einmal verfilmt wurde, der dafür seinen einzigen Oscar erhielt.

Zur Handlung: Ende des 19. Jahrhunderts kommt die 14jährige Mattie nach Forth Smith, um U.S.-Marshal Reuben J. „Rooster“ Cogburn (Jeff Bridges) zu beauftragen, den Mörder ihres Vaters zu jagen. Dieser hat sich ins Indianergebiet geflüchtet, und die beiden machen sich gemeinsam mit dem Rancher LaBoeuf (Matt Damon) auf die Spur des Killers (Josh Brolin).

Bild: Paramount Pictures

Zeit online fasst zusammen: „Die Coens konzentrieren sich auf das Spannungsfeld zwischen den drei Charakteren, inszenieren ein beklemmendes Kammerspiel in der freien Natur. […] Die Coen-Brüder haben die literarische Vorlage von True Grit mit protestantischem Eifer von allen Schnörkeln befreit und deren Irrwitz noch zugespitzt. Ihr Western ist nun selbst zu einer Ikone geworden: Mit seinen religiösen Bezügen, den Anspielungen auf das Ende einer Ära und den skurrilen Charakteren ist er näher an der puritanischen Wild-West-Darstellung des erfolgreichen Computerspiels Red Dead Redemption als an den Genre-Klassikern. Und damit moderner denn je.“

FAZ net freut sich: „Ein Western der Brüder Joel und Ethan Coen, nominiert für zehn Oscars, mit Jeff Bridges und Matt Damon und der zwar unbekannten, wie sich herausstellt, aber umwerfenden Hailee Steinfeld als vierzehnjähriger Mattie Ross, dazu Josh Brolin als Bösewicht – was will man mehr zur Eröffnung eines Festivals?“