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„Endstation Sehnsucht“, „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ oder „Die Nacht des Leguan“ machten nicht nur ihren Autor bekannt, sondern wurden Dank der Intensität des Spiels durch Schauspieler wie Paul Newman, Richard Burton, Marlon Brando, Elizabeth Taylor und Anna Magnani auch Kinohits.

Am 26. März 2011 wäre Tennessee Williams 100 Jahre alt geworden. Seinen eigentlichen Vornamen „Tom“ legte er schnell ab. „Tennessee“ nannten ihn seine Kommilitonen wegen seines Südstaatenakzents, den er bis zum Schluss pflegte.

Die durch die häufige Abwesenheit des Vaters zunächst behütete Kindheit wurde mit dem Umzug nach St. Louis, bedingt durch die  Festanstellung des Familienoberhaupts in einer Schuhfabrik, zur Hölle. Das enge Verhältnis zur Schwester entwickelte sich und bleibt bestehen, auch als sie an Schizophrenie erkrankt. Die Kunst wird ihm zum Ventil, er schreibt Hit auf Hit, und schließlich nur nocht Flops. Nach „Die Nacht des Leguan“ werden seine Stücke experimenteller und kommen beim Publikum nicht mehr an.

Williams selbst bleibt rastlos. Selten hat er einen festen Wohnsitz, wohnt in Hotels, wechselt fast täglich seine Partner und bricht mit den wenigen echten Freunden und Gefährten. Nach dem Tod von Frank Merlo,seiner einzigen längeren Beziehung, versinkt er in Depressionen, Alkohol und Tabletten.

Gestorben ist er am 25. Feburar 1983..