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Die geheimnisvolle Frau folgt ihm. Schon seit Tagen. Der skrupellose Schuldeneintreiber Kang-do, der seine Opfer gern auch zur Selbstzerstümmelung treibt, damit er ihre Invalidenrente kassieren kann, wird sie nicht mehr los. Sie beharrt darauf, seine Mutter zu sein, die ihn kurz nach seiner Geburt verlassen hat. Mit unablässiger Zuwendung erweicht sie Kang-do und setzt ungeahnte Gefühle frei.

„Pietà“ des südkoreanischen Regisseurs Kim Ki-duk erhielt bei den Filmfestspielen in Cannes den Goldenen Löwen.

FAZ net konstatiert: „Wohin wandert das Mitgefühl aus in einer grausamen Welt? Kommt es zurück, und unter welchen Bedingungen? Kann das Opfer des einen die Sünden des anderen ausgleichen? Das sind so die Fragen, und „Pietà“ findet Bilder für sie, die schockieren und sich als Gefühl einer großen Einsamkeit in die Erinnerung fressen.“

Süddeutsche online lobt: „Der Film hat eine wundersame, surreale Gleichmütigkeit, er ist ganz auf den einzelnen Moment konzentriert und völlig frei vom Zwang zum dramatischen Suspense. Selbst die größten Schrecken haben hier nichts Schockierendes.“

Cinema online fasst zusammen: „Die verstörenden Handlungen seiner tragischen Figuren sind vielmehr zugespitzte Allegorien auf elementare menschliche Gefühle, die bis hin zum poetisch-brutalen Schlussakkord selten so konsequent ausgespielt wurden.“

Filmplakat Pieta

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