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Sie gilt als eine der gefährlichsten Schiffsrouten der Welt. Am Horn von Afrika, vor der Küste Somalias, muss jedes Schiff damit rechnen, Opfer eines Piratenüberfalls zu werden. So passierte es auch der „Maersk Alabama“ im Jahr 2009, ein unter US-Flagge fahrendes Containerschiff mit Schiffskapitän Richard Phillips. Als die Piraten entern, gelingt es Phillips noch, 14 Besatzungsmitglieder zu verstecken, doch er selbst wird als Geisel genommen. Mehrfach mit dem Tode bedroht, muss sich der Kapitän vor allem mit den politischen Ansichten des Piratenanführers auseinandersetzen. Er spielt auf Zeit, damit die anstehende Rettungsaktion vorbereitet werden kann.

Regisseur Paul Greengrass  verarbeitet seit rund 20 Jahren in seinen Filmen wahre Begebenheiten. „Captain Phillips“ beruht auf den Erinnerungen des wahren Richard Phillips, der 2009 den Überfall auf die „Maersk Alabama“ überlebte.

Der Deutschlandfunk resümiert: „Das ist vielleicht das Außergewöhnliche an diesem Film: Auch die Piraten haben eine Geschichte, einen Hintergrund bekommen, sind also nicht nur namenlose Bösewichte. Paul Greengrass zeigt die Somalier nicht nur als Täter, sondern auch als Opfer ihrer Lebensumstände.“

Welt online hält fest: „Wer ist heute noch ein Held? Auf diese Frage hat der Thriller „Captain Phillips“ über einen realen Piratenangriff auf ein Containerschiff keine Antwort. Daran ändert auch Tom Hanks nichts.“

Süddeutsche online positiv: „Der Film beeindruckt auch durch seine semidokumentarische Darstellung. Ein schnörkelloser Thriller, der Spannung nicht dadurch erkauft, dass er Zusammenhänge simplifiziert.“

Cinema online fasst zusammen: „“Captain Phillips“ ist ein hochklassi­ger Thriller, der von Anfang bis Ende fesselt und auch das moralische Dilemma der Geschichte betont.“

Captain Phillipps

Kino zum Film: hier