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Alles scheint perfekt: Elise, Inhaberin eines Tatoostudios, und Didier, Sänger einer Bluegrass-Band, sind als Paar sehr glücklich –obwohl sie sehr verschieden sind: er redet gern und viel und ist Atheist, sie hört gern zu und hat sich ein Kreuz in den Nacken tätowieren lassen. Tochter Maybelle rundet das Glück ab –  bis eine Krebsdiagnose bei der sechsjährigen alles verändert. In Rückblenden, gemischt mit den aktuellen Geschehnissen, erzählt Regisseur Felix van Groeningen von der Fragilität des Glücks und dem Umgang mit großem Schmerz und Trauer.

„Broken Circle“ basiert auf dem Theaterstück des Hauptdarstellers Johan Heldenbergh und erhielt bei der diesjährigen Berlinale den Publikumspreis.

Zeit online lobt: „Es ist die Montage, die Aufhebung der Chronologie, die einen Stoff, den keiner sehen will, zu einem großen, speziellen Actionfilm macht. Unberechenbar krachen Gegenwart/Unglück und Vergangenheit/Glück permanent gegeneinander […] Wie auch die Band nicht Erholung, sondern vierter Hauptdarsteller ist, auch Teil des Schlachtfelds […]“

Bei N24 online heißt es: „Doch schafft Van Groeningen stets eine souveräne Balance zwischen den großen Gefühlen, Alltagskomik und den bedeutungsschweren Bildern für Liebe, Verlust und Trauer. […] Und es gelingt ihm, dem zerstörerischen Schluss etwas Tröstliches zu verleihen. Ein Film, der lange nachwirkt.

NDR online hält fest: „Ganz klassisch chronologisch erzählt, würde die Liebesgeschichte von Elise und Didier wahrscheinlich in den Kitsch kippen. […]Dieser Film ist, […], wie Country-Musik. Glück und Unglück, Freude und Leid liegen hier so nahe beieinander wie in den Strophen eines Bluegrass-Songs.“

Cinema online lobt den Regisseur, der auf „die Ausdruckskraft seines grandiosen Protagonisten-Duos“ setzt und ergänzt: „Durch den exzellenten Schnitt werden dabei oft erzählerische Inhalte und Emotionen durch Mienenspiel oder symbolische Gesten ersetzt.“

Broken Circle

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