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Von einem Schweizer, der auszog und die Balkanmusik entdeckte, erzählt „Balkan Melodie“ des Schweizer Dokumentarfilmers Stefan Schwietert. Marcel Celletier, ein Metallhändler, reiste bereits in den fünfziger Jahren beruflich nach Rumänien und Bulgarien und brachte die Musik dieser Länder mit nach Hause. Die aufgezeichnete n Tondokumente veröffentlichte er als Schallplatten, organisierte Tourneen, sendete eigene Radiobeiträge, mit denen er Künstler wie den rumänischen Panflötisten Gheorghe Zamfir und die Frauen von «Le Mystère des Voix Bulgares» bekannt machte.

Stefan Schwietert spezialisierte sich nach seiner filmischen Ausbildung in San Francisco und Berlin auf Dokumentarfilme. Mit dem schwarz-weiß Film „Tickle in the heart“ über die Klezmermusiker Epstein Brothers in New York aus dem Jahr 1996 gelang ihm der internationale Durchbruch. Der Film wurde mehrfach ausgezeichnet.

Deutschlandradio Kultur fasst zusammen: „Schwieterts Film wird so auch zu einer Zeitreise, gleichzeitig zeigt er einen Landstrich, indem Musik nicht nur gehört, sondern immer noch gelebt wird.“

Cinema online resümiert: „Eine kuriose Erinnerungsreise mit Super-8-Aufnahmen aus der Zeit des Stalinismus.“

Kinoplakat “Balkan Melodie”

Kino zum Film: hier


«BALKAN MELODIE» – Das Interview zum Film mit Stefan Schwietert