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Neu im Kino: „Vor der Morgenröte“. Die letzten Jahre Stefan Zweigs im Exil1934 ist Stefan Zweig auf dem Höhepunkt seines literarischen Schaffens. Die Machtübernahme der Nazis greift jedoch immer stärker auch in das Leben des österreichischen Schriftstellers ein. Als man ihm unerlaubten Waffenbesitz unterstellt und seine Wohnung durchsucht wird, emigriert der Autor nach England. 1940 schließlich kommt er – nach Stationen in New York, Argentinien und Paraguay – nach Brasilien. Dort wird er gefeiert. Doch der Schriftsteller ist nicht glücklich. Weiterhin verfolgt er die schlimmen Nachrichten, die ihn aus der Heimat erreichen. 1942 schließlich nimmt er sich gemeinsam mit seiner zweiten, jungen Frau das Leben.

Der Film von Maria Schrader zeichnet die Jahre des Exils von Stefan Zweig von 1936 bis 1942 in sechs Kapiteln nach. Die Hauptrolle übernahm der österreichische Kabarettist, Schauspieler und Autor Josef Hader.

Zeit online lobt: „Ein Film zeigt diese letzte Lebensphase des Schriftstellers virtuos, ohne Protz und falsche Patina.“
http://www.zeit.de/kultur/film/2016-05/vor-der-morgenroete-maria-schrader-biopic-stefan-zweig

Welt online hält fest: „“Vor der Morgenröte“ fällt sehr spröde aus, belässt dem Starautor aber sein Rätsel und seine Würde.“

Die Berliner Zeitung positiv: „Ein bildmächtiger Film über das Exil in Brasilien.“

FAZ net lobt den Hauptdarsteller: Josef Hader, der den Autor der „Welt von Gestern“ spielt, ist großartig in seiner Mischung aus Weichheit und gefrorenem Zorn […]“

Cinema online ebenso: „. Josef Hader spielt den verzweifelten Exilanten, dem die Rolle des Märtyrers stets peinlich war, mit großer Konzentration.“

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