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Zwei große Ausstellungshallen, 1.6000 Quadratmeter, rund 70 Objekte von internationalen Leihgebern– für die erste große Werkschau über den amerikanischen Bildhauer Alexander Calder (1898 – 1976) ist der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen der Aufwand Wert.

Calder gilt als einer der bedeutendsten Künstler seines Fachs im 20. Jahrhundert. Eigentlich Ingenieur, konzentrierte er sich ab 1923 ganz auf die Kunst.  Er ging nach Paris, schuf seine ersten Skulpturen und entwarf um 1930 schließlich seine ersten Mobile, mit denen er berühmt werden sollte. Schon 1931 hatte er seine erste Mobile-Ausstellung. Seit 1933 zurück in den USA, wurden seine Skulpturen und seine Mobiles größer, waren häufig für den Außenraum gestaltet oder von Motoren angetrieben.

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen fokussiert ihre Schau auf Calders Weg von seinen poetisch-sinnlichen Werken zur Abstraktion in den dreißiger und vierziger Jahren und stellt seine Kunst in den Kontext europäischer Kunstgeschichte und einiger seiner Weggefährten wie Piet Mondrian, Joan Miró und Hans Arp.

Der Westen online meint: „Anhand von historischen Experimentalfilmen Duchamps und Man Rays sowie mit Klangexperimenten der Avantgarde-Komponisten (und Calder-Spezis) Edgar Varese und John Cage versinnlicht die klug gebaute Ausstellung den weiten Kunsthorizont des als handfest geltenden Amerikaners. […] In der lichten Grabbehalle haben die Ausstellungsmacher Calders Kunst besonders viel Raum und Luft gelassen.“

Alexander Calder – Avantgarde in Bewegung
Ausstellung noch bis zum 12. Januar 2014

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Grabbeplatz 5
40213 Düsseldorf

Öffnungszeiten:
Montag: geschlossen
Dienstag – Freitag: 10 – 18 Uhr
Samstag, Sonntag und feiertags: 11-18 Uhr

12 Euro / 9,50 Euro