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Karen hat nach zehn Jahren ihren Mann verlassen. Das sichere Heim mit einem gut verdienenden Geschäftsmann in einer Gesellschaft, die in Kolumbien immer noch von Männern dominiert wird. Selbst ihre Mutter kann die Entscheidung nicht nachvollziehen und verweigert der jungen Frau das Asyl. Allein, in einem billigen Zimmer, schlägt sich Karen nun durchs Leben. Sie, die nie etwas gelernt hat, muss betteln gehen. Und kämpft dabei beharrlich darum, ihre Würde nicht zu verlieren.

Zeit online konstatiert: „Originell ist die Geschichte von Karen weint im Bus also wirklich nicht. Doch darauf scheint Rojas Vera es mit seinem Aschenputtelmärchen […] auch nicht anzulegen. Sein Film erzählt vielmehr dank zurückhaltender formaler Mittel ein überzeugendes, zeitloses und dennoch in einen konkreten gesellschaftlichen Zusammenhang gestelltes Moralstück.“

Deutschlandradio Kultur lobt: „Ohne größere Dramen aufzuwerfen, gelingt es dem Regisseur Gabriel Rojas Vera, über große Fragen zu reflektieren. Mit seiner ruhigen Kamera beobachtet er seine Heldin, lässt ihr die Zeit, die es nun mal braucht, um zu sich selbst zu finden.“

Cinema online positiv: „Die stille Präsenz, mit der Ángela Carrizosa ihre Rolle verkörpert, trifft den Zuschauer ins Herz und wirkt weit über das Ende des Films hinaus. […]Die Emanzipation einer Frau, leise und unspektakulär erzählt.“

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