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„Zum Mond und zurück“. Eine Science-Fiction-Oper für Menschen jeden Alters von Andrew Norman.

Als das Forscherteam um Professor Barbenfouillis krachend auf dem Mond landet, staunen die Reisenden:  Ihnen gegenüber stehen seltsame Mondewesen, die „moonish“ sprechen und die untereinander auf seltsame Weise verbunden sind. Doch auch die Mondbewohner sind den Fremden gegenüber misstrauisch – können sie ihnen vertrauen? Ein Fest soll das Eis brechen. Doch als dann ein Mondkind verschwindet, spitzt sich die Lage zu…

Komponist Andrew Norman (geb. 1979) ließ sich für seine neue Oper von dem Stummfilm „Le voyage dans la Lune“ aus dem Jahr 1902 inspirieren, der als erster Science-Fiction-Film gilt. Andrew Norman selbst ist ein Star-Wars-Kind. Zu Hause habe man an jedem Wochenende die Saga geschaut. Musikalisch verquickt er seine Musik mit der Handlung und stellt die Sänger und Musiker vor so einige Herausforderungen, so Birgit Koß, die im Chor singt:

„Der häufige Tempowechsel von 2/4 zu 3/4 und 5/4 zu 2/4 Takt erschwert das exakte Einhalten des Tempos. Auch ist es schwierig, sich im Stück zu orientieren weil es wenig verständlichen Text als Schlüssel für die Einsätze gibt. „Moonisch“ besteht nur aus Vokalen, da muss man genau hinhören und sich an den Spielszenen orientieren, gar nicht so einfach bei der vielen Darstellern  und Tönen auf der Bühne. Aber es ist auch fantastisch, als Laie mit so vielen Profis arbeiten zu dürfen und auch die Fortschritte der Kinder – der Volkshelden – zu sehen! “

Kinder und Jugendliche der Vokalhelden-Chöre und der aus Erwachsenen bestehenden Community-Chor sowie die Berliner Philharmonikern und jugendliche Instrumentalisten unter der Leitung von Sir Simon Rattle verwandeln die Berliner Philharmonie also am kommenden Wochenende in eine Mondlandschaft und zeigen, wie Angst vergeht, wenn man nur miteinander spricht und Liebe walten lässt.

Zum Mond und zurück
Eine Science-Fiction-Oper für Menschen jeden Alters von Andrew Norman

Samstag, 17. Juni 2017, 15 Uhr
und
Sonntag, 18. Juni 2017, 11 Uhr

Karten für 5 Euro hier

Berliner Philharmonie
Herbert-von-Karajan-Straße 1
10785 Berlin