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In diesem Jahr feiern wir viele Jubiläen: den 300. Geburtstag von Friedrich dem Großen, den 50. Todestag von Hermann Hesse, den 100. Geburtstag von John Cage – und auch den 100. Geburtstag von Emil Schumacher. Der Maler, 1912 in Hagen geboren, gilt als ein Vertreter des Infomel. Von den Nationalsozialisten als „Kulturbolschewist“ verpönt, begann Schumacher nach dem Krieg mit kubistischer Landschaftsmalerei. In den fünfziger Jahren ging er dazu über, reine Farbbilder ohne Struktur zu malen. Mit seiner Teilnahme an der Biennale in Venedig im Jahr 1961 gelang ihm der Durchbruch. Es folgten mehrere documenta-Ausstellungen sowie Professuren in Hamburg und Karlsruhe. Heute hängen seine Arbeiten in allen wichtigen Museen zwischen New York und München. Emil Schumacher starb 1999 auf Ibiza.

Das Emil Schumacher Museum in Hagen widmet dem Künstler zum 100. Geburtstag eine Ausstellung, gemäß Schumachers Motto: „Malerei ist gesteigertes Leben“ und stellt seine Werke in den Kontext internationaler Zeitgenossen.

Christiane Vielhaber im Deutschlandfunk: „[…] ich glaube, dass diese Ausstellung so etwas ist wie ein Befreiungsschlag […]Und was diese Ausstellung jetzt versucht zu zeigen und anschaulich versucht und letztlich auch ein bisschen überzeugend ist, dass Emil Schumacher weder der reine Informelle war, denn wenn Sie durch diese Ausstellung gehen, dann sehen Sie, dass da ganz viel Gegenständliches zu sehen ist und dass da nicht unbedingt die Formlosigkeit herrscht, sondern dass er Formen mit Linien begrenzt.“

Der Westen online: „. Jubiläumsschau präsentiert Emil Schumachers Werk im Dialog mit Zeitgenossen aus Amerika und Europa.“

Emil Schumacher Museum Hagen
Museumsplatz 2
58095 Hagen

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 10 bis 17 Uhr
Donnerstag 13 bis 20 Uhr
Samstag und Sonntag 11 bis 18 Uhr

6 Euro/2 Euro