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Der Zettelkasten – für Schreibende wie Jean Paul, Arno Schmidt, Walter Kempowski, Hans Blumenberg, Friedrich Kittler, Niklas Luhmann und Aby Warburg – um nur die berühmtesten zu nennen – war und ist er für jüngere vielleicht immer noch, aller digitalen Hilfsmittel zum Trotz, die wichtigste Gedächtnisstütze. Hierhinein wandern auf Zetteln und Karteikarten Gedanken und Überlegungen, die häufig erst das große Werk möglich machen.

Anlässlich des 250. Geburtstags von Jean Paul, der als Vater der „Methode Zettelkasten“ gilt, führt die Ausstellung „Zettelkästen. Maschinen der Phantasie“ im  Literaturarchiv Marburg den Besucher entlang der 30.000 Karten des Philosophen Hans Blumenberg durch die Zettelberge bedeutender Schriftsteller und Wissenschaftler.

FAZ net hält fest: „Doch ganz gleich, ob der Zettelkasten auf ein Buch, ein Werk oder auf eine Gedankenwolke mit wechselnder Niederschlagsneigung hinauslief – er ist stets mehr als das Ganze, dessen Teile er gesammelt hat.“

Die Esslinger Zeitung online merkt an: „Eigentlich unausstellbar und gerade darum faszinierend […]“

„Zettelkästen. Maschinen der Phantasie“
Ausstellung noch bis zum 15. September 2013

Deutsches Literaturarchiv Marbach
Schillerhöhe 8-10
71672 Marbach a. N.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr
montags außer an Feiertagen: geschlossen.

9 Euro / 7 Euro