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1958 war es, als Romy Schneider mit erst 20 Jahren nach Paris ging. Sie hatte es satt, in Deutschland auf ihre Sissi-Rollen festgelegt zu seine und ewig als Backfisch und Prinzessin über die Leinwand zu huschen.

Nach ersten Erfahrungen auf der Theaterbühne und einer künstlerischen Tiefphase, weil sie keine Rollenangebote bekam,  entdeckte sie 1962 Alain Chevalier für seinen Debütfilm „Le Combat dans l’île“. An ihrer Seite als gewalttätiger Liebhaber Clément: Jean-Louis Trintignant. Dieser soll, kurz nach Ende des Algerienkrieges im Auftrag einer rechtsradikalen Zelle einen liberalen Politiker ermorden. Das Attentat entpuppt sich als Falle und Clément flieht mit Anne (Romy Schneider) aufs Land zu seinem Freund Paul. Die entstehenden Spannungen enden in offener Feindschaft zwischen den Männern und einem von Clément erzwungenen Showdown.

Diesen weitgehend vergessenen Film hat Arte nun auf zwei CDs mit vielen Extras herausgebracht.

Die ZEIT (23/2012) lobt: „Beeindruckend, ja herausragend an diesem Film noir ist Romy Schneider. Die Art und Weise, wie sie ihre Gesichter und Haltungen verschwenderisch preisgibt, ist ein Akt der Befreiung, der sie zu einer ganz und gar französischen Schauspielerin macht, die den deutschen Film hinter sich gelassen hat.“

Romy Schneider und  J.L. Trintignant-“Le combat dans l’ile”


“Le Combat Dans L’île” – Mozart – Alain Cavalier