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In Paris wagt die Fondation Cartier einen Blick auf das unbekannte Terrain der Mathematik: Es geht um die Personen, die Mathematik machen und ihre Gedankenwelt. Um diese künstlerisch auszudrücken, ließ der Direktor der Stiftung acht namhafte Künstler wie Patti Smith und David Lynch und ihre entsprechenden Pendants aus der Mathematik zusammen debattieren und an der Ausstellung arbeiten.

Ausgehend von der Frage: „Schaffen Mathematiker ihren Gegenstand, wie Künstler es tun, oder spüren sie etwas Vorgegebenes auf, bilden Realität ab?“ nähern sich die Künstler wie Ethnologen ihrem „Objekt“, dem Mathematiker. Entdecken sein Denken und Wirken, seine Neugier und Lebensfreude. Musik, Poesie, Film, Fotografie und Darstellende Kunst treffen auf die Rätsel dieser Welt und die, die sie erforschen.

Zeit online konstatiert: „Wer die acht Kurzfilme gesehen hat, der bekommt tatsächlich ein Gefühl dafür, was diese Menschen antreibt, was ihre Leidenschaft ist. »Die Seele des Mathematikers ist noch nie so gezeigt worden«, sagt Hervé Chandès selbstbewusst über seine Ausstellung. Am meisten gilt dies, wenn die Mathematiker selbst zu Wort kommen.“

Süddeutsche online lobt: „Im Gegenüber von mathematischer und künstlerischer Abstraktion ist in der Fondation Cartier ein Experiment gelungen, bei dem keine Seite per Analogieschluss nur zur Erklärungshilfe der anderen herbeizitiert wird.“

Welt online fasst kurz zusammen: „Algebra, schönes Anderswo.Die Form der Null: Wie die Pariser Fondation Cartier den Zauber der Mathematik in Kunst übersetzt“

Ausstellung:
»Mathématiques – un dépaysement soudain«,
(etwa: “Mathematik – ein überraschendes Anderswo”)
Noch bis zum 18. März 2012

Fondation Cartier
pour l’art contemporain

261 Boulevard Raspail
75014
Paris

Öffnungszeiten
täglich außer montags von 11-20 Uhr
dienstags bis 22 Uhr

9,50 Euro/6,50 Euro