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Schwerelosigkeit, Fliegen, Netze – das ist die Welt des 1973 geborenen, argentinischen Künstlers Tomás Saraceno. Vom Architekturstudium kommend, studierte er in Frankfurt bei Peter Cook, begeistert sich für Buckminister Fuller und Yona Friedmann. Seit der Argentinier vor zwei Jahren die Space University der Nasa besuchte und selbst die Schwerelosigkeit erlebte, kreist sein Denken und Gestalten um die Freiheit der Leichtigkeit, des Schwebens und Fliegens. Seine Vision: die Vereinigung des Einzelnen, der Monade, mit anderen durch Netzwerke. Seine Objekte sind riesige, wolkenähnliche Installationen, die raumgreifend den Hamburger Bahnhof in Berlin, Museum für zeitgenössische Kunst, ausfüllen. Kugeln an Plastikfolien hängen dort, kunstvoll vertäut und verknüpft, von Pflanzen umgeben. Die Besucher können einsteigen in diese Gebilde und versinken in weichen, federnden, schwankenden Ungetümen.

Die ZEIT (38/2011) positiv: „Endlich ein Künstler mit utopischem Feuer: Tomás Saraceno träumt von einem neuen Himmel – und meint es damit auf spielerische Weise verdammt ernst.“

Tomás Saraceno. Cloud Cities.
Noch bis zum 15. Januar 2012

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart
Invalidenstraße 50-51
10557 Berlin

Öffnungszeiten:
Mo geschlossen
Di-Fr und So. 10:00 – 18:00Uhr
Sa 11:00 – 20:00 Uhr